Feuerwehr rückt 2017 zu 73 Einsätzen aus

Lesedauer: 4 Min
Die geehrten und beförderten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Langenargen freuen sich auf das geplante, neue Feuerwehrhaus.
Die geehrten und beförderten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Langenargen freuen sich auf das geplante, neue Feuerwehrhaus. Rechts Bürgermeister Achim Krafft, links der stellvertretende Kreisbrandmeister Peter Schörkhuber. (Foto: ANDY HEINRICH)
Schwäbische Zeitung
Andy Heinrich

Ein arbeitsreiches Jahr mit zahlreichen Einsätzen liegt hinter der Langenargender Feuerwehr. Insgesamt wurden die ehrenamtlichen Mitglieder 2017 zu 73 Einsätzen gerufen. Bei der Hauptversammlung am Montagabend ging es aber auch um den geräte- und ausbildungstechnischen Stand der Truppe, um neue Uniformen samt neuem Mannschaftstransportwagen, um die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges und um den Neubau des Feuerwehrhauses.

In seinem Jahresrückblick berichtete Kommandant Martin Schöllhorn über ein Jahr, das – was die Anzahl an Alarmierungen angehe – eher durchschnittlich zu bewerten sei. Auffällig sei jedoch, dass die Zahl der Alarmierungen durch Rauchmelder und Brandmeldeanlagen ebenso zugenommen hätte wie die Unterstützung bei Notfällen auf dem See. Künftig müsse man zudem mehr Zeit in die Schulung zur Öffnung von Notfalltüren investieren: „Die Schließmechanismen werden immer komplizierter, komplexer und dadurch sicherer“, bemerkte der Kommandant. Dank und Lob gab es für die gesamte Wehr, aber auch für die Verwaltung um Bürgermeister Achim Krafft samt Gemeinderat. Schließlich habe man im vergangenen Jahr in die Beschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens 51 000 Euro, in eine schmucke Ausgangsuniform 29 000 Euro sowie in ein neues Löschfahrzeug LF 10 337 000 Euro investiert. Schöllhorn: „Besonders die Beschaffung der Fahrzeuge hat unseren Kameraden viel Nerven, Zeit und somit Freizeit abverlangt. Vielen Dank für euren Einsatz, in jeglicher Hinsicht.“

Bezüglich des neuen Feuerwehrhauses betonte Schöllhorn, dass die Entscheidung, den alten Standort beizubehalten, eine gute und richtige gewesen sei. „In der Oberdorfer Straße erreichen wir in Kürze relative problemlos die Einsatzorte, und zwar in alle Richtungen. Wir bleiben hier und das ist gut so. “ Wie Bürgermeister Achim Krafft zum aktuellen Stand des Millionenprojekts berichtete, warte man derzeit auf die Entscheidung bezüglich der Fördergelder und nutze bis dahin die Zeit, weiter verschiedene Feuerwehrhäuser anzusehen und sich Gedanken über die Hürden der Genehmigungsfähigkeit zu machen. „Wir schaffen das“, betonte Krafft und appellierte, weiter fleißig zu sein, Verantwortung zu tragen und gemeinsam zum Wohle der Wehr und zur Sicherung der Bevölkerung an einem Strang zu ziehen.

In seinen Begrüßungsworten lobte der stellvertretende Kreisbrandmeister Peter Schörkhuber das großartige Niveau der 86 aktiven Mitglieder. „Sie sind ein zuverlässiger interkommunaler Partner, so muss es sein“. Mit Blick auf die großen, anstehenden Investitionen sagte er: „Jeden Euro den sie als Verantwortliche in die Feuerwehr investieren, erhalten sie als Rendite in Form von Sicherheit und schneller Hilfe wieder zurück“.

Nach den Ausführungen über den Ausbildungsstand durch Wolfgang Litz (1059Ausbildungsstunden), der Jugendfeuerwehr (Dominic Härle) sowie der Altersabteilung (Hans Heilig), erfolgte nach dem Bericht über die Kasse die einstimmige Entlastung.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen