Der Umbau der alten Schule in Oberdorf zu einem Verwaltungszentrum kostet 100 000 Euro mehr als geplant.

Lesedauer: 2 Min
Ende in Sicht: Der Umbau der alten Schule in Oberdorf zum Gemeindeverwaltungszentrum soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein
Ende in Sicht: Der Umbau der alten Schule in Oberdorf zum Gemeindeverwaltungszentrum soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Die Einweihung ist im nächsten Jahr geplant. (Foto: sig)

Der Umbau der alten Schule in Oberdorf soll im November abgeschlossen sein, um die 1,35 Millionen Euro netto kosten und damit fünf Prozent teurer werden als geplant. Das hat Architekt Daniel Rohloff vom Häfler Architekturbüro Plösser dem Langenargener Gemeinderat jüngst erläutert, der den Sachstandsbericht und die Verteuerung um 100 000 Euro einstimmig zur Kenntnis nahm.

In dem Gebäude, in dem bis 2016 unter anderem die erste und zweite Klasse der Grundschule untergebracht waren, entsteht das Zentrum des Gemeindeverwaltungsverbandes Eriskirch-Kressbronn-Langenargen (GVV). Zudem werden im Dachgeschoss drei Wohnungen als Anschlussunterkünfte mit Platz für 19 Flüchtlinge eingerichtet. Mittlerweile sind die Fenster montiert, haben die Elektriker mit der technischen Ausrüstung begonnen, wird im Obergeschoss der Fußboden verlegt, berichtetet Rohloff. Und: Um die 86 Prozent der Aufträge sind vergeben.

In der Pipeline befinden sich nur noch kleinere Nachträge. Eine vielerorts derzeit festzustellende Situation: Oft kommen Firmen nicht zu den zugesagten Terminen.

Einstimmig beschlossen hat der Gemeinderat auch die Realisierung der Außenanlagen und beauftragte nach dem Vortrag von Landschaftsarchitekt Siegfried Janisch die Verwaltung mit der Umsetzung der Platzgestaltung, die um die 285 000 Euro kosten soll. Im Rahmen der Jubiläumsfeier „1250 Jahre Oberdorf“ soll 2019 die Einweihung des sanierten Gebäudes und des Dorfplatzes erfolgen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen