Das Familienferiendorf Langenargen bewegt sich

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Mit einem bunten und vielfältigem Programm für Kinder und Eltern startet das Feriendorf in Langenargen in die Saison.
Mit einem bunten und vielfältigem Programm für Kinder und Eltern startet das Feriendorf in Langenargen in die Saison. (Foto: ANDY HEINRICH)
Andy Heinrich

Das Familienferiendorf in Langenargen ist für die neue Saison gerüstet. Die Anlage mit ihren 40 Zimmern in Häusern und Appartements hat sich für die bevorstehenden Monate während der kalten Jahreszeit glänzend herausgeputzt und bietet wieder ein umfangreiches Unterhaltungs- und Freizeitprogramm. „In Bewegung sein“, lautet das Motto für 2018.

Nach der Saison ist vor der Saison: Das gilt auch für das Familienferiendorf in Langenargen, dass seit mehr als 60 Jahren Familien mit Kindern, Alleinerziehenden aber auch nicht gesunden Menschen und weiteren Zielgruppen die Möglichkeit bietet, in unmittelbarer Nähe zum Bodensee die schönsten Tage des Jahres zu verbringen. Bereits nach Ende der Sommersaison gilt es dabei für Helga und Heinrich Kapp, die notwendigen Vorbereitungen für das kommende Jahr anzugehen. Das beliebte Ehepaar, das seit vielen Jahren das Feriendorf leitet, hat mit seinem Team einiges zu tun. „Neben weiteren müssen notwendige Reparatur- und Reinigungsarbeiten ausgeführt, Malerarbeiten angegangen, Spielgeräte instandgesetzt, Gartenmöbel erneuert oder auch unsere schöne Freizeit- und Gartenanlage in Schuss gebracht und gepflegt werden. Unsere Blumenwiese, der Kräutergarten samt dem Bienenhaus werden ebenso tipp top hergerichtet“, sagt Helga Kapp im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung.

Bis zu 180 Bewohner

Zudem gelte es, ein Unterhaltungs- und Freizeitkonzept für die bis zu 180 „Einwohner“ der Einrichtung zu planen und zusammenzustellen. Gemeinsam mit dem Gemeindereferenten der katholischen Kirche, Konrad Krämer, der sich für die pastorale Arbeit im Familienferiendorf Langenargen verantwortlich zeichnet, haben Helga Kapp und ihre Mitarbeiter ein buntes und vielfältiges Programm auf die Beine gestellt: Regelmäßige Morgenimpulse, Exkursionen in die Natur, Heilpflanzen kennenlernen, Vogelstimmen lauschen, Spielenachmittage, Familienausflüge- und -wanderungen, Sinnesstunden, Stockbrotgrillen aber auch Musizieren und vieles mehr. „Wir freuen uns immer, wenn unsere Angebote von allen Altersklassen gerne angenommen und gelobt werden. Die lebendige und familiäre Atmosphäre, das Miteinander, das die Gäste so sehr schätzen, führt nicht selten über die Jahre hinweg zu Freundschaften, die bleiben. Und dass ist eine wunderbare Geschichte“, freut sich Konrad Krämer.

Stolz ist Helga Kapp auf die neue Kinderküche, die vor allem den jüngsten Besuchern ausgewogenes und naturnahes Essen näherbringen soll. „Dabei legen wir großen Wert auf Frische und Regionalität. Zudem erfahren die Kinder und Jugendlichen wissenswertes über eine gesunde Ernährung, so zum Beispiel bei der Erkundung unserer selbstangelegten Kräuterspirale“, berichtet die Hauschefin. Zwischen fünf und 14 Tagen verweilen die Besucher übrigens im Familienferiendorf, dessen Träger das Familienerholungswerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist.

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