Aaron Pilsan als Solist in Langenargen

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 Aaron Pilsan spielt am Freitag, 14. Juni, bei den Langenargener Schlosskonzerten.
Aaron Pilsan spielt am Freitag, 14. Juni, bei den Langenargener Schlosskonzerten. (Foto: Marie Staggat)
Schwäbische Zeitung

Die Karten kosten zwischen 25 und 38 Euro und sind bei der Tourist-Information Langenargen, Telefon 07543 / 93 30 92, im Lindaupark i-Punkt, Telefon 08382 / 27 75 60, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, unter

www.reservix.de

und an der Abendkasse ab 18.30 Uhr erhältlich.

Weitere Informationen unter

www.langenargener-schlosskonzerte

Das zweite Konzert des Sommerfestivals der Langenargener Schlosskonzerte präsentiert am Freitag, 14. Juni, den jungen Ausnahmepianisten Aaron Pilsan. Hat er zuletzt im März gemeinsam mit der Geigerin Ioana Cristina Goicea in Langenargen als Kammermusiker geglänzt, betritt er am Freitag um 19.30 Uhr allein die Bühne des Schlosses Montfort, um Klavierwerke von Scarlatti, Haydn, Schubert, Chopin, Liszt und Rachmaninow zu spielen, heißt es in einer Ankündigung der Veranstalter.

Der 1995 in Dornbirn geborene Pianist Aaron Pilsan ist einer der vielversprechendsten internationalen Klavierstars der Zukunft, heißt es in der Vorschau weiter. Der Klavierabend beginnt mit zwei Sonaten von Domenico Scarlatti. Er schrieb seine insgesamt 555 Sonaten einerseits für sich selbst, andererseits aber auch als Übungs- und Glanzstücke für seine Schülerin, die portugiesische Prinzessin Maria Bárbara de Bragança, die eine hochbegabte Musikliebhaberin und Cembalistin war.

Enorme technische Schwierigkeiten

Auch das nächste Werk des Abends steht im Zusammenhang mit einer musikalisch sehr begabten Dame. Die Sonate C-Dur Hob XVI: 50 wurde von Joseph Haydn ausdrücklich für Therese Bartolozzi komponiert und dieser gewidmet. An dem Werk kann man erkennen, welche hohe technische und musikalische Meisterschaft Mrs. Bartolozzi erreicht hat. Die Tochter eines aus Deutschland nach England ausgewanderten Tanzlehrers galt als eine der besten Pianistinnen der britischen Insel. Die folgenden Konzertetüden Chopins, Rachmaninows und Liszts sind nicht nur ob ihrer enormen technischen Schwierigkeiten berühmt und berüchtigt, sondern auch musikalische, hochinteressante Charakterstudien. Nach der Pause erklingt mit der Sonate in c-moll D958 eine der drei großen Klaviersonaten von Franz Schubert, die in seinem Todesjahr 1828 entstanden. Der besondere Rang dieses Zyklus als eines kompositorischen Vermächtnisses wurde schon 1838 von Robert Schumann in einem Artikel über „Franz Schubert’s letzte Compositionen“ angesprochen; für ihn waren sie dort angesiedelt, „wo die Phantasie durch das traurige ,Allerletzte’ nun einmal vom Gedanken des nahen Scheidens erfüllt ist“.

Die Karten kosten zwischen 25 und 38 Euro und sind bei der Tourist-Information Langenargen, Telefon 07543 / 93 30 92, im Lindaupark i-Punkt, Telefon 08382 / 27 75 60, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, unter

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und an der Abendkasse ab 18.30 Uhr erhältlich.

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