Musikschüler spielen in Argentalhalle

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Ein Stück und viele Register mit viel Schwung: das Blockflötenorchester unter Leitung von Hanna Kaiser.
Ein Stück und viele Register mit viel Schwung: das Blockflötenorchester unter Leitung von Hanna Kaiser. (Foto: oej)
Schwäbische Zeitung
Olaf E. Jahnke

Musikschulleiter Wolfram Lutz hat sich bei seiner Begrüßung erfreut gezeigt über die zahlreichen Zuschauer, die am Sonntag die Laimnauer Argentalhalle fast ganz gefüllt haben. Krankheitsbedingt habe man auf das Jugendblasorchester verzichten müssen, erläuterte Lutz in seiner kurzen Ansprache.

Den Auftakt machte schließlich das Blockflötenorchester unter Leitung von Hanna Kaiser, die mit Trillerpfeife die verschiedenen Flötenregister auf die Bühne dirigierte. Vorgeführt wurde mit viel Einsatz „Klick-Klack“ von Barbara Ertl, das mit einem schwungvoll gerufenen „Hey!“ abschloss.

Gerhard Hartwig leitete die folgenden musikalischen Darbietungen mit der Bläserklasse der Schillerschule und dem Liederorchester, verstärkt durch einige Musikanten der Bläserwerkstatt. Sie spielten verschiedene modernere Märsche vor –und in gemäßigtem Tempo „Hey Pippi Langstrumpf“ von Jan Johansson.

Quasi ein Beethoven-Charpentier-Medley spielte die Bläserwerkstatt mit „Te deum“ und „Freude schöner Götterfunken“ unter dem Titel „Ode an Europa“.

Weiter ging es mit dem „Little Concerto für Trompete und Blasorchester“ von André Waignein. Hier präsentierte sich im kleinen Schwarzen mit festem Ton und couragiert Loreen Saltik als Solistin an der Trompete. Als Percussionist trat zu Plohars „The Clog Dancer Wood Block Solo“ Solist Paul Lutz souverän mit der Bläserwerkstatt auf. Als Schlussstück im Set ließ das junge Ensemble durchaus majestätisch ein Stück aus Händels „Royal Fireworks Musik“ hören.

Weiter ging es mit Musik aus Film und Musical vom Vororchester. Unter Leitung von Ulrich Hegele konnte die Musikjugend hier zeigen, dass sie nicht mehr weit vom Vollorchester entfernt ist. Ein Medley aus „König der Löwen“ war schon gelungen vorgetragen, während schwungvoll, virtuos und orchestral der „Fluch der Karibik“ von Klaus Badelt das Publikum endgültig beeindruckte. Swingend, fröhlich und schwungvoll brachten die Jungmusiker mit „Happy“ von Pharell Williams das Konzert schließlich zum Ende. Und als erfreut entgegengenommene Zugabe gab es abschließend noch mal den letzten Teil aus „Fluch der Karibik“ und kräftigen Schlussapplaus.

Wie von Schulleiter Lutz zu erfahren war, geht es schon in dieser Woche weiter mit dem Schwerpunkt Popularmusik. So gibt es am Donnerstag, 15. März, ab 18 Uhr im „Bäumle“ ein Bandvorspiel. Und am Samstag, 17. März, veranstaltet der Bereich Popularmusik einen zweiten Teil des Tags der offenen Tür von 10 bis 13 Uhr im Pavillion der Musikschule Tettnang einschließlich Vorspielen und Ausprobiermöglichkeiten.

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