Warnmelder sei Dank: Feuerwehr ist rechtzeitig vor Ort

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Schwäbische Zeitung

Zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Hauptstraße sind die Kressbronner Einsatzkräfte am frühen Samstagmorgen um 3.04 Uhr gerufen worden. Unmittelbar nach Eintreffen der ersten Kräfte musste ein am Fenster stehender und um Hilfe rufender 49-jähriger Mann mittels tragbarer Leitern aus der Brandwohnung gerettet werden, ist den Berichten der Polizei und der Feuerwehr auf ihrer Homepage zu entnehmen.

Die Atemschutzgeräteträger verschafften sich durch den stark verrauchten Treppenraum Zugang zur Wohnung und leiteten parallel zur Menschenrettung die Brandbekämpfung ein. 15 weitere Bewohner wurden evakuiert und von den ebenfalls alarmierten Kräften des Deutschen Roten Kreuzes Kressbronn (DRK) betreut. Gegen 4.30 Uhr konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen.

Sachschaden von rund 40 000 Euro

Die über tragbare Leitern gerettete Person wurde vom Rettungsdienst erstversorgt. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde in ein Krankenhaus transportiert. Für die Person in der Brandwohnung habe akute Lebensgefahr bestanden, heißt es weiter auf der Homepage der Wehr, da der erste Rettungsweg über den Treppenraum nicht mehr zu erreichen war.

Dem Polizeibericht zufolge hatte der Bewohner Essen auf dem Herd vergessen, woraufhin die Küche in Brand geriet und vollständig zerstört wurde. Da die Küchentüre geschlossen war, erstickte das Feuer von selbst. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 40 000 Euro.

Aufgrund der vorgefundenen Lage und Gebäudestruktur war Gesamtalarm für die Feuerwehr Kressbronn ausgelöst worden. Neben der Polizei und dem Regelrettungsdienst befand sich das Deutsche Rote Kreuz Kressbronn mit elf Einsatzkräften vor Ort. Sie übernahmen neben der Versorgung der Hausbewohner auch die medizinische Betreuung der eingesetzten Atemschutzgeräteträger.

Einmal mehr habe dieser Einsatz verdeutlicht, wie wichtig die nach der Landesbauordnung gesetzlich in Baden-Württemberg vorgeschriebenen Hausrauchwarnmelder sind, mit diesem Hinweis schließt der Beitrag der Feuerwehr auf ihrer Homepage.

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