Vizepräsident Dietmar Dreher übergibt an Klaus Pichler

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Das neue Griesebiggerpräsidium (von links): Marvin Zapf, Tobias Wörle, Jörg Matthäus, Markus Schranz und Klaus Pichler.
Das neue Griesebiggerpräsidium (von links): Marvin Zapf, Tobias Wörle, Jörg Matthäus, Markus Schranz und Klaus Pichler. (Foto: Narren)
Schwäbische Zeitung

Der Narrenverein Griesebigger hat zur 62. ordentlichen Jahreshauptversammlung in das Gasthaus „Zur Kapelle“ eingeladen – und sorgte für einen vollbesetzten Saal, wie die Narren mitteilen. Nachdem Präsident Jörg Matthäus zu Ehren der verstorbenen Mitglieder zu einer Gedenkminute aufgerufen hatte, folgte der Geschäftsbericht.

Jörg Matthäus hob besonders das Griesebiggerball-Wochenende in der Festhalle hervor und bedankte sich bei den Mitgliedern für das arbeitsintensive Umzugswochenende. Dort schulterte man mit „Heimat nei -der Ball“ und dem eigenen Umzug in Kressbronn zwei durchaus gelungene Veranstaltungen innerhalb von zwei Tagen, lobte der Präsident.

Markus Schranz verlas den Bericht des Schriftführers, ehe die Gruppenleiter eine kurze Zusammenfassung der Aktivitäten zum Besten gaben. Stellvertretend für die Gardetrainerinnen fasste Regina Gessler die Situation bei den Gardemädels zusammen. 36 Mädchen verteilen sich auf die Kinder-, Jugend- und große Garde, wobei nahezu alle Häser besetzt sind. Die Gardeproben laufen bereits, und das bei bester Stimmung, teilen die Narren in ihrem Bericht weiter mit.

Der neue Maskengruppenleiter Florian Fiegle stellte die Gruppenstärke vor. 118 aktive erwachsene Hästräger und 67 Mitglieder im Alter von 0 bis 16 Jahren bilden derzeit die Maskengruppe. Ein großes Dankeschön sprach Florian Fiegle den Näherinnen der neuen Straßenbändel um Regina Gessler aus.

Uwe Höss vom Schalmeienzug gab einen Abriss über die Aktivitäten der Schalmeien, die sich nicht nur auf die Fasnet beschränken. So wurden neben Grillfesten auch zwei Ausflüge zu befreundeten Schalmeienzügen in Auerbach und Freiburg organisiert. Uwe Höss warb um weitere Mitglieder, da bei einigen Stimmen Verstärkung nötig ist.

Dem Bericht von Helmut Heimpel folgten die Anwesenden gebannt, für das Jahr 2018 „passt es im Großen und Ganzen, aber wir brauchen die Umzugsjahre, um den Verein am Leben erhalten zu können“ war die abschließende Bewertung von Helmut Heimpel. Direkt im Anschluss konnte dieser von Kassenprüfer Walter „Wolly“ Küchle ein großes Lob für die Kassenführung entgegennehmen.

Noch ehe turnusgemäß das gesamte Präsidium und die beiden Kassenprüfer gewählt wurden, nutzte Wahlleiter und Bürgermeister Daniel Enzensperger die Möglichkeit, den Griesebiggern seinen Dank für die geleistete Arbeit in der Gemeinde auszusprechen.

Dann ging es zügig durch die Wahlen, die allesamt einstimmig erfolgten. Präsident Jörg Matthäus, der zweite Stellvertreter Tobias Wörle und Schriftführer Markus Schranz stellten sich nochmals zur Wahl. Kassier Helmut Heimpel stellte seinen Posten zur Verfügung, ihm folgt Marco Zapf, der von Andrea Uhr und Tanja Obermaier bei dieser Aufgabe unterstützt wird. Eine Veränderung gibt es auch beim Vizepräsidenten. Dietmar Dreher, der dieses Amt seit 2003 innehatte, davon auch ein Jahr als kommissarischer Präsident, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Er bleibt dem Komitee der Griesebigger aber glücklicherweise erhalten. Klaus Pichler übernahm das zweithöchste Amt im Verein.

Bei der Ordensverleihung durfte sich Gunther Waldorf über den Goldstern (zehn Jahre) freuen. Den Blauen Stern erhielten Christina Willmann und Johannes Fronius (20 Jahre). Yvonne Probst und Simone Günthör erhielten für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft den Roten Stern.

Zum Abschluss folgte ein Reigen an Dankesbekundungen und die Feststellung, dass es selten eine Hauptversammlung mit vielen Wahlen gibt, die so schnell und harmonisch abläuft, wie bei den Griesebiggern, schließt der Bericht.

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