Vier Kressbronner meistern das Seeschwimmen mit Bravour

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Glückliche Schwimmer: Marco Marzini, Robert Marzini, Anna-Lisa Allgaier und Beate Schulz schwimmen zehn Kilometer durch den See.
Glückliche Schwimmer: Marco Marzini, Robert Marzini, Anna-Lisa Allgaier und Beate Schulz schwimmen zehn Kilometer durch den See. (Foto: TVK)
Schwäbische Zeitung

Die Schwimmer des Turnvereins Kressbronn machten am Sonntag von sich reden. An diesem Tag starteten vier Schwimmer zur Seeüberquerung auf die Strecke Rohrspitz/Marina Rheinau bis ins Strandbad Kressbronn. Zurückgelegte Distanz: etwa zehn Kilometer.

Nach anfänglichen Bedenken hinsichtlich der Wetterverhältnisse waren diese am Sonntag ideal, schreiben die Schwimmer im Eigenbericht. Demnach starteten Marco Marzini, mit 15 Jahren jüngster Schwimmer, Anna-Lisa Allgaier, Beate Schulz und Robert Marzini als Schwimmsenior um 7.30 Uhr am Ufer der Marina Rheinau in der Schweiz. Die anfängliche Wellenbildung durch thermische Winde sei gegen 8.30 Uhr nicht mehr spürbar gewesen. Bei glatter Seeoberfläche seien alle vier nahezu im Einklang mit ihrer sportlichen Fitness geschwommen.

In Begleitung von zwei Motorbooten schwammen die vier Kressbronner unter Aufsicht ihrer Observationsteams, und wurden nach jeweils vereinbarten Zeitslots gestoppt und bestens mit Speisen und Getränken versorgt. Bei insgesamt sehr ausgeglichenen Schwimmtempi blieben die Gruppen untereinander dauerhaft in Reichweite, heißt es weiter. Der Kurs sei von den Bootsführern ideal gehalten worden. Und die daraus resultierende Gruppendynamik führte letztlich zu einem gemeinsamen Finish im Strandbad Kressbronn. Dort kamen alle Schwimmer nahezu zeitgleich an und entstiegen nach einer Gesamtzeit von drei Stunden und acht Minuten aus dem See.

Wie die Schwimmer berichten, war es „ein erhebendes und beglückendes Gefühl für die Schwimmer den See bezwungen zu haben. Dies gilt insbesondere für Marco Marzini und Anna-Lisa Allgaier, die erstmals die gesamte Strecke bewältigten“. Letztendlich sei es aber das Ankommen und nicht die geschwommene Zeit, die das Seeschwimmen physisch und visuell so einzigartig machten, heißt es abschließend.

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