Verwaltung sucht neue Kulturbeauftragte

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Der Vertrag von Martina Heise läuft aus, weshalb die Gemeindeverwaltung eine neue Kulturbeauftragte sucht.
Der Vertrag von Martina Heise läuft aus, weshalb die Gemeindeverwaltung eine neue Kulturbeauftragte sucht. (Foto: Archiv: Britta Baier)

Die Kressbronner Gemeindeverwaltung sucht wieder eine Leitung für das Sachgebiet „Ortsgeschichte und Kulturverwaltung“, nachdem der Vertrag mit der derzeitigen Leiterin Martina Heise nicht verlängert werden soll. Dieser laufe im kommenden März aus. Es handele sich dabei um „eine Entscheidung des Gemeinderats auf Empfehlung des Kulturbeirates“, so Pressesprecherin Karin Wiech.

Rund zweieinhalb Jahre war Martina Heise in Kressbronn tätig, nachdem sie seinerzeit die Nachfolge von Christina Raptis angetreten war, die sich nach wie vor in Elternzeit befindet. Weil der aktuelle Vertrag nicht verlängert werde, sucht die Gemeinde „zum baldmöglichsten Zeitpunkt für den Bereich Kultur einen Kulturbeauftragten“, wie der Stellenausschreibung zu entnehmen ist. Seit der Umstrukturierung der Verwaltung - es gibt seit Anfang des Jahres jeweils Ämter mit verschiedenen Sachgebieten - ist das Sachgebiet „Ortsgeschichte und Kulturverwaltung“ dem Amt für Tourismus, Kultur und Marketing“ zugeordnet, dessen Leitung Elisabeth Grammel inne hat.

Während Patricia Buchmann-Parusel eine 100 Prozent-Stelle besetzt, teilen sich Martina Heise (55 Prozent) und Ulrike Martin (45 Prozent) eine Vollzeitstelle. „Dies wollen wir auch so beibehalten“, kündigt Pressesprecherin Karin Wiech an. Voraussetzung für interessierte Bewerber ist ein abgeschlossenes Studium im Bereich Geschichte oder ein vergleichbares geisteswissenschaftliches Studium mit Befähigung zu historischem Arbeiten.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Moderation der Kulturgemeinschaft und des Kulturbeirates mit Koordination und Begleitung kultureller Initiativen im bürgerschaftlichen Engagement, die Redaktion und Koordination des Kressbronner Jahrbuches, die Erforschung gemeindegeschichtlich relevanter Themen, die Veröffentlichung von Texten zu geschichtlichen, kulturellen und sozialen Ereignissen des Ortes in Jahrbuch, Ausstellung und Internet sowie die gezielte Förderung und Vernetzung der Aktivitäten anderer Kulturschaffender in der Gemeinde - wie unter anderem aus Bildungseinrichtungen, Vereinen oder der Bücherei.

„Der beziehungsweise die Bewerberin sollte ein gutes Verständnis kulturhistorischer Zusammenhänge haben und mit der Region Bodensee-Oberschwaben vertraut sein. Erfahrungen in verantwortlichen Tätigkeiten im Kulturbereich sowie eine längere Ansässigkeit in der Region sind von Vorteil. Gesucht wird eine kreative Persönlichkeit, die über ein ausgeprägtes Organisationstalent verfügt“, sagt Karin Wiech.

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