SVK freut sich über neues Vereinsheim

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Zweigeschossig soll das neue SVK Vereinsheim nach den Plänen von Architekt Robert Marzini werden – mit einer Fläche von knapp 65 (Foto: Architekt Robert Marzini)
Schwäbische Zeitung

Ein neues Vereinsheim für den SV Kressbronn – die Freude bei den Mitgliedern ist riesig. Schon seit Jahren wünschen sie sich eine neue Bleibe, denn: „Unser Gebäude ist von 1966 und wir haben zwar immer wieder repariert und instandgesetzt – aber jetzt geht es nicht mehr“, so Jugendleiter Martin Pickert. Eine Männertoilette, eine Damentoilette und insgesamt sechs mehr oder weniger funktionierende Duschköpfe für 366 Männlein und Weiblein pro Woche: Die Ausstattung im Vereinsheim des SV Kressbronn lässt für die rund fünf Mannschaften pro Tag mehr als zu wünschen übrig. Nicht nur die Enge, auch der Zustand der einzelnen Räume macht den Sportlern zu schaffen: Schimmel, herabfallende Fließen, weil die Wände feucht sind, kein geeigneter Trockenraum, um Trikots zu lagern.

Doch das ändert sich wohl ab dem kommenden Jahr: Die günstigste Variante ist ein Neubau an einem neuen Standort, wie Besprechungen zwischen dem Vorstand des SVK, dem Architekt Robert Marzini und der Gemeindeverwaltung ergeben haben. Während der Bauphase – die frühestens für Sommer/Herbst 2014 geplant ist - kann das bisherige Heim weitergenutzt werden. Steht der Neubau dann, wird der Bestand zurückgebaut und an der Stelle ein seit Langem notwendiger Parkplatz angelegt.

Zweigeschossig soll das neue Vereinsheim nach den Plänen von Architekt Robert Marzini werden – mit einer Fläche von knapp 650 Quadratmetern in einer Holz-Ständer-Konstruktion. Das Untergeschoss wird mit ausreichend Fensterflächen belichtet und belüftet, hier befinden sich sechs Umkleiden mit drei Duschräumen. Daneben sind ein Geräte-, ein Trocken- und ein Technikraum vorgesehen – und natürlich dürfen die Toilettenanlagen nicht fehlen.

Im Erdgeschoss befinden sich ein Schulungsraum (109 Quadratmeter), eine Küche (14) und ein Lagerraum (19). Neben einem Besprechungsraum (24 Quadratmeter) gibt’s weitere Toiletten und ein Büro. „Das Erdgeschoss ist gegenüber dem Untergeschoss zurückgerückt, sodass sich rund um das Heim ein befestigter Streifen mit Aufenthaltsqualität ergibt“, berichtet Architekt Robert Marzini. Zum Spielfeld ist dieser Vorplatz überdacht und bietet sich zur Ausgabe für Speisen und Getränke an. Dieser Vorbereich wird mit den vorhandenen Tribünen verbunden.

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