Robert Marzini: „Der Verein läuft“

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Neben Bürgermeister Daniel Enzensperger hat Vorsitzender Robert Marzini die Gemeinderätinnen Britta Wagner und Christina Kieble sowie einige Ehrenmitglieder und zahlreiche Mitglieder des Turnvereins Kressbronn begrüßt, bevor er zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder, namentlich Ehrenmitglied Kathi Linder, erinnerte. Marzini schaute zurück auf das vergangene Jahr und stellte frohgemut fest: „Der Verein läuft.“

Ausführlich ging der Vorsitzende anlässlich des 120-jährigen Bestehens auf die spannende Geschichte des Vereins ein, bevor er mit aktuellen Zahlen zum Stand des größten Kressbronner Vereines aufwarten konnte: dieser zählt 2288 Mitglieder, davon 2220 aktiv, die in 16 Abteilungen von 99 Übungsleitern betreut werden. Die Anzahl der geleisteten Stunden in den Hallen bezifferte er mit 6088 Stunden.

„Tagaus, Tagein – Monat für Monat – Jahr für Jahr werden in den Abteilungen Hunderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene von einem hochdynamischen Team trainiert, geführt und mit Sport versehen. Der Verein läuft… und nur mit dieser Kraft“, so Marzini. Deshalb galt sein Dank vor allem den Beteiligten und Mitwirkenden, ebenso allen Gönnern und Sponsoren sowie der Gemeinde Kressbronn für die ausgewogene Unterstützung.

Ein weiteres Dankeschön richtete er an die Betreiber des Sportheims, Carsten Wichmann und Mandy Schmidt, und das gesamte Serviceteam, die dafür sorgen, dass das Vereinsheim und Sportrestaurant sich weiterhin als bodenständiges und etabliertes Lokal darstellt.

Der Vorsitzende gab im Anschluss eine Reihe weiterer Mitteilungen und Regularien weiter, zählte die traditionellen Höhepunkte im Vereins- und Sportgeschehen auf und warf den Blick ins kommende Sport- und Vereinsjahr 2019, wo neben vielem anderem wieder als Highlights das Volleyball-Freiluftturnier im Juni, das Trainingslager Karateka Schweiz im Juli, der Bodensee-Marathon sowie der Bodensee-Radmarathon im September und das Nikolausturnen im Dezember mit Freude erwartet werden.

Wünsche an den Bürgermeister

Er übergab anschließend das Wort an den Bürgermeister, nicht ohne seine Wünsche zu artikulieren: der Neubau einer Einfeldsporthalle mit Gymnastiksaal und Kraftraum, ein Fünfbahnen-Sportschwimmbad mit Lehrbecken, einer 400 Meter-Bahn, der Verlagerung des Soccerplatzes und ein besseres Parkkonzept.

Bürgermeister Daniel Enzensperger betonte, dass ihm viel am Verein gelegen sei. Er wolle ein Dankeschön richten an alle Mitglieder, Übungsleiter und Vorstandschaft. Die Gemeinde unterstütze den Verein auf vielfältige Weise über Förderungsprogramme. Das Sockerfeld solle demnächst generalüberholt werden. In einem Ausblick zum Jahr 2030 sehe er die Sanierung Turnhalle und Hallenbad als die nächsten Projekte. Es solle Schluss sein mit der Verschieberei, so der Schultes.

In den Kurzberichten der Abteilungsleiter wurde das gesamte Spektrum der vielfältigen Vereins- und Sportaktivitäten aufgezeigt. So zeigten sich vor allem die Leichtathleten, die Rennläufer des Skiklubs und die Turner erfolgreich in der Öffentlichkeit. Aber auch Mannschaften wie Einzelkämpfer im Handball, Faustball, Klettern, Radsport Schwimmen, Teakwondo, Tischtennis und Volleyball stehen immer mehr oder weniger im Blickpunkt. Auch der Breitensport nimmt einen wesentlichen Raum im Vereinsgeschehen ein, angefangen von den Kindergruppen, über Mädchen- und Frauengymnastik, Jedermannturnen bis hin zu den Senioren-Aktivitäten und – nicht zu vergessen – der Gesundheitssport in Kooperation mit den Krankenkassen.

Zum Thema der „Genehmigung der aktuellen Datenschutzerklärung des TVK“ referierte mit Sachkenntnis und einem Schuss Humor Vorstandsmitglied Hermann-Josef Altwicker. Es gelang ihm, das umfangreiche und nicht einfache Thema so verständlich darzustellen, dass es anschließend einstimmig angenommen wurde.

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