Radweg soll in 14 Tagen fertig sein

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„Es läuft alles reibungslos“: In Gohren werden unter anderem 80 bis 100 Jahre alte Wasserleitungen ausgetauscht.
„Es läuft alles reibungslos“: In Gohren werden unter anderem 80 bis 100 Jahre alte Wasserleitungen ausgetauscht. (Foto: ANDY HEINRICH)
Schwäbische Zeitung
Andy Heinrich

Die Arbeiten in Gohren am Radweg entlang der L 334 werden voraussichtlich in knapp 14 Tagen beendet sein. Neben der Neuverlegung einer Trinkwasserzuleitung nach Gohren werden im Zuge der Maßnahme Leerrohre für den Glasfaserausbau verlegt, die Erweiterung der Straßenbeleuchtung mit LED-Technik vorbereitet sowie die Verlegung einer Gasleitung durch das Regionalwerk angegangen.

Seit der ersten Februarwoche laufen am Radweg entlang der L 334 in Gohren die Arbeiten zur Verlegung und Installation von Versorgungsleitungen auf Hochtouren. Wie Oliver Schieber vom Sachgebiet Tiefbau im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung mitteilte, seien vor allem die maroden und alten Wasserzuleitungen, deren Alter zwischen 80 und 100 Jahren geschätzt wird, erneuert worden. „Auf einer Länge von 540 Metern wurden duktile Gussrohre verlegt, die einen Durchmesser von 150 Millimeter haben. Seit Montag ist die Wasserleitung auf die neue Leitung umgeschlossen. Das bedeutet, dass die Einwohner von Gohren ihr Wasser bereits aus der neuen Leitung beziehen“, sagt Oliver Schieber.

Unbekannte Leitungen

Zudem sei man dabei, unter dem Radweg weitere Versorgungsleitungen mit Leerrohren einzubauen. „Es macht Sinn, im Rahmen der Baumaßnahmen gleich die Erweiterung der Straßenbeleuchtung mit LED-Technik bis zur Unterführung vorzubereiten, die geplante Gasleitung vor zu installieren sowie die Leerrohre für den Breitbandnetzausbau in der Heidachstraße und im Gewerbegebiet zu verlegen.“

Probleme habe man vor allem mit den vielen unbekannten längs verlaufenden und querenden Leitungen im Geh- und Radweg gehabt. Die Auftragssumme für das Projekt beläuft sich laut Schieber auf 202 645 Euro: „Trotz der Schwierigkeiten liegen wir im Kostenrahmen, es läuft alles reibungslos. In knapp zwei Wochen wird der Geh- und Radweg wiederhergestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Jedoch haben wir während der Osterfeiertage die Sperrung des Radweges aufgehoben.“

Wie Oliver Schieber betonte, bedankt sich die Gemeinde ausdrücklich für das Verständnis bezüglich der Unannehmlichkeiten bei den Autofahrern und Anwohnern. „Da die Arbeiten der Sanierung der Infrastruktur und der Sicherung der Trinkwasserversorgung dienen, war und ist die Maßnahme jedoch unumgänglich“, so der Experte.

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