Park-Café freut sich wieder auf Gäste

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Helmut Voith

Bauzäune, Erdhaufen und Gruben vor dem Eingang zur Lände verunsichern derzeit manche Besucher. Doch der Zugang ist frei, auch das bei den Bürgern so beliebte Park-Café hat seit vergangener Woche wieder geöffnet.

Was ist passiert? Ab Ende Juli hatte Romy Muca in ihrem Café regulär zwei Wochen Sommerpause gemacht, doch als sie im August kurz vor der Öffnung wieder nach dem Rechten sah, lief in der Küche das Wasser an der Wand herunter. Die Ursache war bald gefunden. An einer defekten Muffe war Wurzelwerk in das Abwasserrohr gedrungen, welches das Regenwasser vom Dach ableitet. Das nasse Geflecht war mit der Zeit so undurchdringlich geworden, dass das Wasser nicht mehr ablaufen konnte, sondern aufgrund des Rückstaus sich wieder auf dem Dach ausbreitete und seinen Weg ins Innere fand. Nachdem der Schaden entdeckt ist, wird nun das unbrauchbar gewordene Rohr ersetzt. Da der Ablauf im Inneren der Lände nicht betroffen war, konnte das Café nach zwei Wochen Renovierung den Betrieb wieder aufnehmen.

Auch sonst soll sich, wie Peter Keller und Roland Fakler von der Kulturgemeinschaft berichten, in nächster Zeit rund um die Lände einiges tun. Endlich steht ein Aufzug in greifbarer Nähe, die Pläne sind fertig vorbereitet – ein barrierefreier Zugang sei heute für eine öffentliche Einrichtung ein absolutes Muss. Wenn das Projekt, wie der Arbeitskreis Kunst hofft, durch den Gemeinderat geht, könnte noch in diesem Jahr an der linken Hausseite die Grube für die Technik gegraben und im nächsten Jahr an der Außenwand ein gläserner Aufzug eingebaut werden.

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