Kressbronner Realschüler auf amüsanter Zeitreise

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Sofort in den Bann gezogen: die Schüler der 5. und 6. Klassen des Bildungszentrums Parkschule in Kressbronn bei der Aufführung d
Sofort in den Bann gezogen: die Schüler der 5. und 6. Klassen des Bildungszentrums Parkschule in Kressbronn bei der Aufführung des englischen „Theatre@School“. (Foto: wa)

Die Fachschaft Englisch hat den Schülern der 5. und 6. Klassen des Bildungszentrums Parkschule in Kressbronn vor Kurzem ein besonderes Erlebnis geboten. Sie wurden von den Schauspielern des „Theatre@School“ auf eine vergnügliche Reise in das England des 17. Jahrhunderts mitgenommen.

Die Gefühle der Jungen und Mädchen waren auf dem Weg zur Aula der Nonnenbachschule gemischt: Man war neugierig auf die „echten“ Engländer, aufgeregt. Aber es gab auch die Befürchtung, man könnte vielleicht nichts verstehen, sich etwa langweilen bei einem Theaterstück.

Aber schon von Beginn an machten die beiden sympathischen Darsteller klar, dass von Langeweile hier keine Rede sein konnte. Das junge Publikum wurde sofort in ihren Bann gezogen. Es begab sich mit Tom, der Hauptperson, und seiner Lehrerin auf Klassenfahrt. Dabei verhielt sich der Junge so wie ein typischer Schüler, der mehr an Abenteuern und schaurigen Details interessiert ist, als an historischen Sachverhalten. Das Labyrinth der Burg brachte ihn und das Publikum in das Jahr 1622. Fassungslos stellte er fest: Kein Handy, keine Tomaten, keine Pizza und keine Playstation. Die Jungen und Mädchen des BZP konnten sich voll und ganz mit Tom identifizieren.

Diese Schülernähe, das ständige Miteinbeziehen des Publikums und die vielen Slapstick-Elemente a la „Mr. Bean“ erleichterten den Zugang zum Stück und zur Fremdsprache. Nach kurzer Zeit vergaßen die meisten Schüler, dass das Stück auf Englisch aufgeführt wurde. Dies zeigte sich auch im Gespräch mit den Schauspielern nach der Aufführung. Die Realschüler hatten im Englisch-Unterricht Fragen vorbereitet, die sie nun ohne Scheu stellen konnten. Durch das pädagogische Geschick und die offene, witzige Art der beiden Engländer jedoch fingen die Schüler an, weitere Fragen frei zu formulieren und ganz ins Gespräch einzusteigen. So erlebten die Kinder die Fremdsprache in einem natürlichen Kontext und hatten viel Spaß dabei. Auch die Schauspieler zeigten sich erfreut über die Offenheit und die liebenswerte Art der Schüler.

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