Kressbronner für Bürgerbeirat gesucht

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Wer Ideen hat oder Interesse hat, im Beirat mitzuarbeiten, meldet sich bei Karin Wiech unter Telefon 07543 / 966229 oder an

wiech@kressbronn.de

Die Bürgerbeteiligung in Kressbronn ist seit der Bürgerversammlung im Frühjahr langsam angelaufen. So habe es zum einen bereits einige Ideenvorschläge gegeben, zum anderen hat sich eine Gruppe für einen Bürgergarten gegründet. Dennoch sucht die Gemeinde noch engagierte Kressbronner für den Beirat, der als beratendes Gremium die Bürgerbeteiligung unterstützt.

„Es sind bei uns einige Ideen zu ganz unterschiedlichen Themen eingegangen“, berichtet Karin Wiech vom Amt für Bürgerbeteiligung. So gebe es Vorschläge für ein barrierefreies Kressbronn, zum Leitbild oder zu Umweltthemen. Konkret gearbeitet werde dagegen schon an einem Vorschlag der Gemeindeverwaltung, einen Bürgergarten anzulegen (die Schwäbische Zeitung berichtete). Hierzu hat sich nach zwei Planungstreffen eine Gruppe zusammengeschlossen, die nun ein Konzept bis zur Realisierung ausarbeitet. „Natürlich haben wir unsere Hilfe angeboten, was Geräte, Pflanzen oder den Einsatz des Bauhofes angeht“, so Karin Wiech. Doch die Planung gehe von den Bürgern aus – und so solle es auch bei weiteren Projekten laufen.

So ist beispielsweise eine Beteiligung zum Bodan-Platz wie auch für ein barrierefreies Kressbronn in Kürze geplant. „Je mehr Bürger sich beteiligen, desto besser ist das natürlich“, meint Karin Wiech – auch im Hinblick auf den neu zu gründenden Beirat. Denn neben Bürgern, Verwaltung und Gemeinderat gibt es einen Beirat für Bürgerbeteiligung, der in der Regel mindestens zwei Mal pro Jahr eine Bewertung der laufenden oder abgeschlossenen Beteiligungsprozesse organisiert.

Die Verwaltung hat im Vorfeld eine sogenannte Vorhabenliste (Agenda 2030) erarbeitet, die die Projekte für die kommenden Jahre darstellt und öffentlich im Bürgerinfoportal einsehbar ist. Hier ist bereits abzulesen, bei welchem Projekt eine Bürgerbeteiligung vorgesehen ist oder nicht. Doch auch, wenn von Verwaltungsseite keine Beteiligung geplant sei, kann sich „jeder zu jedem Projekt einbringen oder selbst Themen vorschlagen“, betonte Bürgermeister Daniel Enzensperger in der Vergangenheit mehrfach.

Dafür steht Karin Wiechs Bürotür im Rathaus offen: Bei ihr wird der Vorschlag aufgenommen und an den Gemeinderat weitergeleitet. Dieser entscheidet dann, ob eine Bürgerbeteiligung angeregt wird oder nicht. Er hat auch das letzte Wort und entscheidet, wie die Beteiligung letztendlich aussieht: Information, Anhörung, Arbeitsgruppe oder Bürgerbefragung/Bürgerentscheid. Können sich die Bürger aktiv einbringen, werde eine Empfehlung erarbeitet, die jedoch für die Entscheidung des Gemeinderats nicht bindend ist.

Der Beirat, der für eine Amtsdauer von drei Jahren gewählt wird, ist ein beratendes Gremium, das Entscheidungen im Konsens anstrebt. Er besteht aus drei Vertretern der Einwohner, drei Vertretern aus dem Gemeinderat, dem Bürgermeister und dem Beauftragten für Bürgerbeteiligung und gibt Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Bürgerbeteiligung. „Wir sind natürlich dankbar für engagierte Bürger, die Lust haben, sich einzubringen“, so Karin Wiech.

Wer Ideen hat oder Interesse hat, im Beirat mitzuarbeiten, meldet sich bei Karin Wiech unter Telefon 07543 / 966229 oder an

wiech@kressbronn.de

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