Kressbronn hat „hochwertigen Baumbestand“

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Kressbronn hat einen Baumkataster: Die Firma Lindauer Baumpflege hat alle Kressbronner Bäume vor kurzem unter die Lupe genommen und eine Erstbewertung abgegeben. Hintergrund ist, dass der Gesetzgeber eine laufende Kontrolle von Bäumen vorschreibt. Die digitale Erfassung soll im Anschluss in das geoinformationssystem der Gemeindeverwaltung aufgenommen werden.

„Bei der Erfassung wurden 2192 Bäume in 81 Gebieten erfasst und mit einer Nummer versehen“, berichtete Andreas Wenzler im Gemeinderat. Davon befinden sich 518 am Nonnenbach, 645 in den Parks, 569 sind Straßenbäume. Der Rest verteile sich auf die übrigen Gebiete. „Insgesamt ist der Baumbestand breit gefächert, was positiv zu bewerten ist. Es kommen 15 Prozent Eschen und Ahorn, je zehn Prozent Erlen, Hainbuchen, Pappeln und Linden sowie je fünf Prozent Eichen, Birken, Weiden und Kirschen vor“, so Wenzler.

Insgesamt sei der Baumbestand als sehr hochwertig einzuschätzen, denn über die Hälfte seien nicht beziehungsweise nur leicht geschädigt. 25 Prozent sind gut, 45 Prozent leicht geschädigt, 25 Prozent stark geschädigt und fünf Prozent schwerst geschädigt. 190 Maßnahmen müssten bis Ende Februar umgesetzt werden, davon seien 27 Fällungen. Diese seien allesamt bereits mit dem Landratsamt Bodensee besprochen worden. Im Frühjahr soll es für die Bürger einen Spaziergang geben, auf dem die Gemeinde über die einzelnen Baumbestände und Maßnahmen informiert. Der Gemeinderat stimmte der Umsetzung des Pflegeplans schließlich einstimmig zu.

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