Kreistagskandidaten begutachten radelnd ihren Wahlkreis

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Beradeln „ihren“ Wahlkreis: die Kreistagskandidaten der BWV.
Beradeln „ihren“ Wahlkreis: die Kreistagskandidaten der BWV. (Foto: BWV)
Schwäbische Zeitung

Unter dem Motto „BWV unterwegs“ haben sich am vergangenen Samstag alle sechs Kreistagskandidaten der BWV, angeführt vom Kreisobmann der Landwirte, Dieter Mainberger, mit den unterschiedlichsten Fahrrädern aufgemacht, um sich über die Radwegesituation zwischen Kressbronn, Eriskirch und Langenargen ein eigenes Bild zu machen. Die BWV stellt erstmals wieder eigene Kandidaten für den Kreistag, um den Wählern eine politische Alternative im Wahlkreis III zu bieten, ist dem Bericht der BWV zu entnehmen.

Zunächst wurde einem konkreten Wunsch aus der Bürgerschaft nachgegangen, die von Radfahrern stark genutzte Gemeindeverbindungsstraße von Kressbronn nach Betznau zu begutachten. „Hierbei fielen uns vereinzelt ausgefahrene Bankette entlang der doch meist schmalen Straße auf, die bei notwendigen Ausweichmanövern sehr schnell zu wackligen oder gar gefährlichen Situationen führen könnte“, so Dieter Mainberger, Spitzenkandidat und Landwirt. Zudem bemerkten die Radler selbst den einen oder anderen Wurzel- oder Frostschäden, als es dann weiter entlang des Radwegs an der Argen ging.

Erfreulich stellte Klaus Steinhauser fest, dass der neu angelegte Radweg zwischen Gießen und Oberdorf bereits gut befahrbar sei, auch wenn die Hangabstützung und die Beschilderungen noch nicht abgeschlossen seien. Allerdings stellten die Kandidaten die Überquerungssituation am Ende des Wegeausbaus über die Kreisstraße 7706 auf den vorhandenen Radweg durch die Obstanlagen in Richtung Oberdorf in Frage. „Die Sicherheit für Radfahrer muss gewährleistet werden und das hier ist eine knackige Stelle“, so Stefan Fehringer.

In Oberdorf wurde ein Stopp am neu eingeweihten Gebäude des Gemeindeverwaltungsverbandes Eriskirch-Kressbronn-Langenargen eingelegt. Nach der Besichtigung der E-Bike-Ladestationen am Hafen in Langenargen ging es über die Untere Seestraße, das Eriskircher Ried weiter nach Eriskirch zur Begutachtung der „Neue Mitte“.

Dieter Mainberger stellte erfreulich fest, dass im gesamten Gemeindeverwaltungsverband bereits einige Blühstreifen angelegt wurden, um für mehr Artenvielfalt bei den Insekten zu sorgen. „Der Erhalt unserer Natur und Umwelt muss im Einklang mit der Nutzung und Pflege unserer Kulturlandschaft stehen. See, Hopfen, Wein und Obstbau prägen unser Landschaftsbild und sind ein Magnet für den Tourismus. Das sieht man beim Beradeln unseres wunderbaren Wahlkreises noch intensiver,“ so Mainberger.

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