Knappes Pokal-Aus für Kressbronn

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 Es hat nicht viel gefehlt: Trainerin Stefanie Raaf scheidet mit dem TV Kressbronn im Viertelfinale des Bezirkspokals aus.
Es hat nicht viel gefehlt: Trainerin Stefanie Raaf scheidet mit dem TV Kressbronn im Viertelfinale des Bezirkspokals aus. (Foto: Alexander Hoth)

Die Handballerinnen des TV Kressbronn haben den Einzug ins Final Four-Turnier des Bezirkspokals verpasst. Gegen den TSV Bernstadt verloren die „Seesterne“ am Sonntag im Langenargener Sportzentrum mit 17:20 und können sich nun voll und ganz auf ihre Liga konzentrieren.

Keine 24 Stunden nach dem Topspiel in der Handball-Bezirksklasse gegen den HCL Vogt (17:19, die „Schwäbische Zeitung“ berichtete), waren die Kressbronnerinnen abermals im Einsatz gewesen. Dieses Mal jedoch nicht in der Tettnanger Carl-Gührer-Halle um Ligapunkte, sondern im Langenargener Sportzentrum. Dort ging es für die Mannschaft von TVK-Trainerin Stefanie Raaf im Bezirkspokal um den Einzug ins Finalturnier.

Dieser letzte Schritt auf dem Weg zu einem möglichen Titelgewinn blieb Spielmacherin Ann-Kathrin Messner und ihren Teamkolleginnen allerdings verwehrt. Der Grund: Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit zum 8:8-Pausenstand leisteten sich die Gastgeberinnen in den Minuten nach dem Seitenwechsel eine Schwächephase. Die gipfelte darin, dass die Gastgeberinnen nach Treffer Nummer neun (32.) erst in der 47. Minute zum 10:17-Zwischenstand – aus Sicht der Kressbronner Fans – endlich wieder einmal jubeln durften. Dabei waren die Gäste lediglich mit acht Spielerinnen angereist, wirkten jedoch wesentlich ausgeruhter, konzentrierter und entschlossener als die Kressbronner Handballerinnen. Bei denen war das Nachlassen der Kräfte in der Schlussphase nicht zu übersehen.

Darüber hinaus landete fast jeder Abpraller bei den Gästen, die im Kampf um den Ball zudem meistens einen Schritt schneller waren. Dennoch raffte sich Kressbronn noch einmal auf, bündelte die letzten Reserven und war nach einer Umstellung in der Abwehr besser im Rhythmus. Als die TVK-Damen auf 16:19 (58.) verkürzten, keimte noch einmal Hoffnung auf ein mögliches Weiterkommen auf. Doch es sollte anders kommen, weil Bernstadt nach einer Auszeit nicht mehr allzu viel zuließ und verdient mit 20:17 gewann.

„Es war kein gutes Spiel von uns. Weder in der Abwehr, noch im Angriff lief bei uns wirklich viel zusammen“, bilanzierte Steffi Raaf. „Ich hatte das Gefühl, dass uns das gestrige Spiel gegen Vogt noch in den Knochen gesteckt ist.“ Nun kann der TV Kressbronn seinen Fokus ganz auf den Liga-Endspurt richten. Hier stehen noch schwere Duelle gegen den SV Tannau und die TSG Ehingen für die „Seesterne“ auf dem Programm.

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