Josefsbrüder unternehmen Wallfahrt

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Fürs Gruppenbild postieren sich die Josefsbrüder vor der Josefskapelle in Emishalden.
Fürs Gruppenbild postieren sich die Josefsbrüder vor der Josefskapelle in Emishalden. (Foto: Josefsbruderschaft)
Schwäbische Zeitung

Knapp 50 von insgesamt 100 Josefsbrüdern der im Jahr 1825 gegründeten Josefsbruderschaft Gattnau-Kressbronn sind jüngst zur jährlichen Wallfahrt nach Rot an der Rot aufgebrochen. Wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist, erfuhren die Teilnehmer Interessantes über die Pfarrkirche St. Verena und die Firma Jako.

Ziel der Wallfahrt war zunächst die Pfarrkirche St. Verena, eine ehemalige Klosterkirche der Prämon-stratenser. In dieser eindrucksvollen, im Klassizismusstil im Jahre 1789 errichteten Kirche feierte Pfarrer Martin Rist als Wallfahrtshöhepunkt einen feierlichen Gottesdienst. Direkt im Anschluss erklärte H. Birnbickl auf humorvolle und spannende Weise die Geschichte der ehemaligen Klosteranlage von den Ursprüngen bis in die heutige Zeit, heißt es vonseiten der Josefsbrüder.

Am Nachmittag stand eine Führung bei der Firma Jako in Emishalden bei Rot an der Rot auf dem Programm. Diese Firma ist spezialisiert auf die Sanierung und Translozierung (Versetzung) von Baudenkmälern aller Art. Unter anderem wurde vor 15 Jahren eine alte Josefskapelle auf das eigene Firmengelände versetzt. Alljährlich begeht an dieser Kapelle am Josefstag, dem 19. März, die ganze Belegschaft mit mehr als 100 Mitarbeitern einen arbeitsfreien Firmenfeiertag mit Gottesdienst und Unterhaltung.

Zum Abschluss der Wallfahrt ließen die Josefsbrüder den Tag bei einer Einkehr ausklingen.

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