Hilde-Broër-Preises geht an Friedrich Brenner

 Friedrich Brenner
Friedrich Brenner (Foto: Gemeindeverwaltung)
Schwäbische Zeitung

Die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst und die Gemeinde Kressbronn vergeben alle zwei Jahre den Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst. Mit dem Preis werden Künstler für ihr Lebenswerk geehrt, die sich in besonderem Maße um die Medaillenkunst verdient gemacht haben. Die Gemeinde Kressbronn würdigt mit dem Preis das Andenken an Künstlerin Hilde Broër, die lange Zeit in Kressbronn lebte und wirkte. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr der Medailleur und Bildhauer Friedrich Brenner. Dies teilt die Gemeindeverwaltung mit.

Der gebürtige Augsburger hat eine Reihe vielbeachteter künstlerischer Arbeiten im Bereich der Medaillenkunst vorgelegt, die auf internationalen Ausstellungen und Wettbewerben ausgezeichnet wurden. Brenner hat die Medaillenkunst durch innovative Gestaltungstechniken und die Einbindung natürlicher Formen und Materialien bereichert. Auch als Münzgestalter ist der Künstler hervorgetreten. 2009 wurde er von der Deutschen Bundesbank ausgewählt, die nationale Seite der deutschen Zwei-Euro-Kursmünze zu gestalten. Sie wurde als offizielles Zahlungsmittel ausgegeben.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst vom 15. bis 17. Oktober in Kressbronn statt. Die Laudatio beim Festakt für geladene Gäste am Sonntag, 17. Oktober, um 11 Uhr in der Galerie Lände hält Dietrich Klose von der Staatlichen Münzsammlung München. Ausgewählte Werke Friedrich Brenners und vorheriger Preisträger werden nach der Preisverleihung für zwei Wochen in der Galerie Lände ausgestellt und können zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Am Samstag, 16. Oktober, von 15 bis 17 Uhr findet außerdem im Foyer der Kressbronner Festhalle eine Medaillenmesse statt, bei der Künstler und Sammler zeitgenössische Medaillenkunst öffentlich präsentieren. Der Eintritt ist frei, die aktuelle Corona-Verordnung ist zu beachten.

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