Die Kämmerei packt Umzugskisten

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Da in den nächsten Monaten Umbaumaßnahmen im Rathausgebäude stattfinden, ist das Amt für Gemeindefinanzen ab dem 13. Juli bis voraussichtlich Frühjahr 2019 in der Bahnhofstraße 9 (ehemaliges Notariat) zu finden. Die Telefonverbindungen bleiben unverändert.

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Für die Mitarbeiter des Amtes für Gemeindefinanzen ist derzeit Kisten packen angesagt: In der kommenden Woche ziehen Kämmerei und Gemeindekasse vom Nebengebäude des Rathauses in die Bahnhofstraße 9, in das ehemalige Notariat. Damit beginnt der große Umbau und die Umstrukturierung des Rathauses, den der Gemeinderat Ende vergangenen Jahres beschlossen hat.

„Wir haben uns schon im Vorfeld viel Mühe gegeben und bereits vorab aussortiert“, sagt Kämmerer Matthias Käppeler zwischen dem Kistenpacken im Gespräch mit Schwäbischen Zeitung. So wurden Aktenordner durchforstet und entweder ins Altpapier, in den Aktenvernichter oder in die Registratur gegeben. „Trotzdem kommt da einiges an Kisten und Paletten zusammen – und unseren Tresor müssen wir ja auch mitnehmen“, ergänzt der Finanzfachmann mit einem Schmunzeln. Dennoch seien alle elf Mitarbeiter froh, das Notariat zu haben – denn dies ist noch möbliert, sodass die Ordner einfach hingestellt werden können.

Zuvor habe man überlegt, nur die Akten mitzunehmen, die tagtäglich gebraucht würden – doch bis zum Frühjahr sei es doch eine gewissen Zeit, sodass „wir den Gedanken wieder verworfen haben“. Der Umzug findet in der kommenden Woche vom 9. bis 13. Juli statt, weshalb das Amt für Gemeindefinanzen dann geschlossen ist. Danach sind die Mitarbeiter wieder für den Publikumsverkehr erreichbar, „allerdings weiß ich nicht, wann wir alle wieder sitzen“, sagt Matthias Käppeler.

Und so sehen die Pläne aus: Für rund 1,2 Millionen Euro wird das Rathaus samt Nebengebäude umgebaut. Während zunächst geplant war, ein bis zwei Krippen- oder Kindergartengruppen mit jeweils zehn Plätzen für Kleinkinder im Alter von maximal drei Jahren oder mit 15 bis 20 Plätzen für Kindergartenkinder im Notariat einzurichten, sollen diese ab März nächsten Jahres im Nebengebäude des Rathauses im bisherigen Teil der Gemeindebücherei einziehen. Die Bibliothek dagegen feiert nach der bisherigen Planung am 3. Oktober Einweihung in der Hemigkofener Straße.

Mit der Unterbringung im Nebengebäude können 20 bis 30 Kinder in zentraler Lage mitten im Ort im Rathaus betreut werden, außerdem lässt sich die Parkplatzsituation beim Notariat entschärfen und die Grünbereiche hinter dem Rathaus können von den kleinen Gästen perfekt genutzt werden. In das bisherige Notariat soll dauerhaft das Archiv einziehen – doch zuvor soll eben die Finanzverwaltung während der Umbauphase dort unterkommen. Highlight des Rathausumbaus wird ein Verbindungssteg zwischen dem Vorraum des Sitzungssaals im Rathaus und dem ersten Obergeschoss des Nebengebäudes sein – und soll die Laufwege zwischen den beiden Gebäuden verkürzen sowie das Zusammenarbeiten der Abteilungen fördern. Der zentrale Personalraum soll in das erste Obergeschoss des Nebengebäudes verlagert werden, sodass der bisherige Personalraum im Dachgeschoss des Hauptgebäudes für das zusätzlich notwendige Büro und einen Besprechungsraum verwendet werden kann. „Da freuen wir uns, wenn wir näher an den Kollegen dran sind“, blickt der Kämmerer voraus. Er geht davon aus, dass er mit seinem Mitarbeitern im April, Mai oder Juni wieder zurück ziehen kann.

Da in den nächsten Monaten Umbaumaßnahmen im Rathausgebäude stattfinden, ist das Amt für Gemeindefinanzen ab dem 13. Juli bis voraussichtlich Frühjahr 2019 in der Bahnhofstraße 9 (ehemaliges Notariat) zu finden. Die Telefonverbindungen bleiben unverändert.

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