Campingplatz Iriswiese für die Saison gewappnet

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Campingplatz-Verwalter Erich Krapf hat für seine Gäste immer einen schönen Ausflugtipp parat.
Campingplatz-Verwalter Erich Krapf hat für seine Gäste immer einen schönen Ausflugtipp parat. (Foto: ANDY HEINRICH)
Schwäbische Zeitung
Andreas Heinrich

Der Vier-Sterne-Campingplatz Iriswiese in Kressbronn ist für die Saison 2018 gewappnet. Verwalter Erich Krapf und sein Team haben in den vergangenen Monaten unzählige Stunden investiert, um das Gelände samt seinen Einrichtungen perfekt herzurichten und aufzuhübschen. „Wir schätzen es, einer so vielfältigen und abwechslungsreichen Arbeit nachgehen zu dürfen“, sagt Krapf im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung. In Spitzenzeiten betreuen die Verantwortlichen bis zu 1000 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland.

Viel Sonnenschein, angenehm frühlingshafte Temperaturen und gut gelaunte Gäste: Auf den Campingplatz Iriswiese in Kressbronn laufen die letzten Vorbereitungen zum Saisonstart 2018. Auch wenn die Schranken bereits kurz vor Ostern für die Besucher geöffnet sind, haben Erich Krapf uns seine Mitarbeiter stets viel zu tun: „Nach der Saison ist bei uns quasi vor der Saison. Während der Winterzeit gilt es, den Platz für die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Neben den umfangreichen Arbeiten in den sanitären Einrichtungen muss das 80 Quadratmeter große Verkaufsgeschäft samt Waren ebenso leergeräumt und gesäubert werden, wie unsere kleine Gastwirtschaft. Instandsetzungs-, Maler- und kleinere Reparaturarbeiten und die Überprüfung der Spielgeräte sind dabei ebenso an der Tagesordnung, wie die Inspizierung des Naturstrandes, das Mähen der Rasenflächen oder wichtige, logistische Tätigkeiten“, erklärt er. Bevor die ersten Gäste anreisen, müsse man ferner rund 5000 Artikel des kleinen Supermarktes entgegennehmen, auf Vollständigkeit kontrollieren und einräumen. Zudem habe man dieses Jahr enorm viel Treibholz am Wasser zu entsorgen gehabt. „Hinzu kommt die Pflege der Hecken, Sträucher und Bäume, die entsprechend zurückgeschnitten werden. Dabei wird jeder Baum übrigens von Experten zur Sicherheit auf seine Standfestigkeit überprüft“.

Fremdwort Langeweile

Langeweile kennen die Mitarbeiter auf dem 4,5 Hektar großen Campingplatz mit seinen 400 Stellplätzen daher nicht: Von sieben Uhr morgens bis 21 Uhr abends, sieben Tage die Woche, gilt es, in der 180 Tage dauernden Saison den Urlaubern und Tagesgästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. „Natürlich kennen wir keinen Acht-Stunden-Tag. Die viele abwechslungsreiche und nie eintönige Arbeit lohnt sich aber schon deswegen, weil man oft ein dankendes Lächeln oder ein Lob zurückbekommt. Wenn wir in unserem neuen Rezeptionshaus Tipps für Ausflüge oder einfach nur eine gute Beratung geben dürfen, dann macht das trotz des Stresses einfach Spaß. Was gibt es Schöneres?“, lacht Erich Krapf, der übrigens seit 1999 den Betrieb verwaltet und bereits als Schüler in den70er- Jahren in den Ferien dort gearbeitet hat. Was er sich für die anstehende Saison wünscht? „180 Tage schönes Wetter, eine unfallfreie Zeit und viele zufriedene Gäste“.

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