BWV Kressbronn ist für die Kommunalwahl gerüstet

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Gehen für die BWV ins Rennen: die Kandidaten von links (Andreas Heimpel und Adrian Schneider fehlen): Stefan Fehringer, Sabine W
Gehen für die BWV ins Rennen: die Kandidaten von links (Andreas Heimpel und Adrian Schneider fehlen): Stefan Fehringer, Sabine Wilhelm, Claudia Peschel, Frank Habelmann, Gerold Wachter, David Maier, Dieter Senger-Frey, Silke Kramer, Markus Baum, Klaus Steinhauser, Markus Schranz, Dieter Mainberger, Stephan Kummer, Daniel Strohmaier, Werner Fiegle und Stefan Mayer. (Foto: britta baier)

„Wir sind früh dran“: Damit hat Gerold Wachter, Fraktionsvorsitzender der BWV (Bürgerliche Wählervereinigung), die Situation der zweitstärksten Partei in Kressbronn auf den Punkt gebracht. Denn bereits seit Dienstagabend steht die Kandidatenliste der BWV für die Kommunalwahl am 26. Mai fest.

Zahlreiche Plätze im großen Saal des Restaurants „Zur Kapelle“ waren besetzt, um die Kandidatenaufstellung zu verfolgen. „Es ist wirklich sehr erfreulich, wir haben ein bunt strukturiertes Team zusammen, aus jedem Teil von Kressbronn“, freute sich BWV-Vorsitzender Gerold Wachter. Und in der Tat – die Mitglieder waren quer durch alle Altersklassen durchmischt, Frauen und Männer gleichermaßen. „Drei Generationen an einem Tisch – das ist einfach toll“, zeigte sich auch Fraktionssprecher Stefan Fehringer erfreut.

Neue Leute, neue Ideen

Besonders gut kamen bei den „alten Hasen“ die Vorschläge der noch neuen Gesichter an, die sich im Vorfeld der Sitzung Gedanken um Flyer und einen neuen Aufbau der Homepage gemacht hatten und ihre Vorschläge vorstellten. So soll die Seite nicht nur strukturiert und aktualisiert werden, sondern auch mit mehr Inhalten bestückt werden. Zudem sind einheitliche E-Mail Adressen angedacht, damit die Bürger leichter Kontakt zu den einzelnen Mitgliedern aufnehmen können – ganz getreu dem Parteimotto „bürgernah“.

„Neue Leute, neue Ideen –ich find das toll“, sagte Dieter Mainberger, der derzeit zusammen mit Stefan Fehringer, Gerold Wachter, Dieter Senger-Frey und Klaus Steinhauser die BWV im Kressbronner Gemeinderat vertritt. Bei der Kommunalwahl 2014 hatte die Partei 25,6 Prozent der Stimmen erhalten und kam damit auf fünf Sitze im Gemeinderat – einer weniger als bei der Wahl 2009. Nun hoffen die Mitglieder, den einen Sitz wiederzugewinnen.

Hauptthemen in den kommenden vier Jahren sollen unter anderem neben der Sanierung der Parkturnhalle und dem Hallenbad auch ein einheitliches Verkehrs- und Parkkonzept für die gesamte Gemeinde sein. Genau besprochen werden sollen die verschiedenen Themen aber in der nächsten Sitzung. Wichtig ist der BWV vor allem, auch in Zukunft mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg zu halten: „Wir haben eine Meinung, wir bekennen Farbe mit einem Ja oder Nein bei Abstimmungen – und nicht mit einer Enthaltung“, so Stefan Fehringer.

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