„Aktuell haben wir bereits 800 Anmeldungen“

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Thomas Rübekeil vom Orga-Team des 45. Bodensee-Marathon in Kressbronn freut sich auf rund 1000 Teilnehmer am kommenden Samstag.
Thomas Rübekeil vom Orga-Team des 45. Bodensee-Marathon in Kressbronn freut sich auf rund 1000 Teilnehmer am kommenden Samstag. (Foto: ah)
Schwäbische Zeitung

Einer der ältesten Laufveranstaltungen in Deutschland erfährt am Samstag, 16. September, seine 45. Auflage. Andy Heinrich sprach mit Organisationsleiter Thomas Rübekeil über den Bodensee-Marathon in Kressbronn, zu dem bei gutem Wetter rund 1000 Teilnehmer erwartet werden.

Herr Rübekeil, der 45. Bodensee-Marathon in Kressbronn steht kurz vor dem Start. Wie viele Läufer haben sich insgesamt bereits angemeldet?

Aktuell haben wir rund 800 Anmeldungen. Das ist angesichts der Tatsache, dass die Onlineanmeldung noch geöffnet ist und ein Trend zur „Last Minute“-Anmeldung sowie Nachmeldungen am Veranstaltungstag erkennbar ist, vorab eine super Resonanz.

Wie haben sich die Zahlen nach Jahren des Rücklaufs entwickelt?

Tatsächlich musste der Bodensee-Marathon eine ganze Zeitlang aus den verschiedensten Gründen mit abnehmenden Teilnehmerzahlen kämpfen. Inzwischen hat sich diese jedoch auf einem hohen Niveau eingependelt. Besonders erfreulich ist, dass diesmal, obwohl der ebenfalls sehr renommierte Ulmer Einstein-Marathon um eine Woche vorverlegt wurde und nun zeitgleich mit unserem Lauf stattfinden wird, eine beachtlich hohe Zahl an Anmeldungen vorliegt.

Wo sehen Sie die Gründe für diesen Aufschwung?

Zum einen sicherlich die Rückkehr zur „alten Traditionsstrecke“. Dadurch haben wir mit der Neuorganisation 2013 vor allem auch den Marathon attraktiver gemacht. Zudem gewährleistet das gesamte Orga-Team mit den rund 200 Helfern einen reibungslosen Ablauf. Die familiäre Atmosphäre des Events, die professionelle Abwicklung, die platzierte Marathonmesse sowie der herrliche und homogene Verlauf des Laufs tun ihr Übriges.

Erwarten Sie am Samstag Bestzeiten?

Das wird schwierig werden und hängt von den Bedingungen ab, die Messlatte hat Fritz Neef mit 2:32 Stunden sehr hochgelegt. Die Favoriten vom Vorjahr sind wieder dabei, es wird spannend werden.

Der Bodensee-Marathon ist eine sportliche Großveranstaltung. Wann beginnen Sie mit den Vorbereitungen?

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Wir sind ein super eingespieltes Team, jeder weiß um seine Aufgabe. Trotz allem gilt es, Feintuning zu betreiben. Die Belastung ist für das Orga-Team hoch, schließlich müssen nach dem Lauf die Homepage angepasst, Fotos hochgeladen, Ergebnislisten verlinkt werden. Die Abrechnungen und der Kassenabschluss stehen ebenso an wie das Einräumen des Materiallagers. Im Spätherbst wird es dann eine „Lesson learned“ geben. Und Anfang des nächsten Jahres werden die Webseite angepasst und das Anmeldeportal geöffnet. Projektdateien werden erstellt, To-Do-Listen erneut abgearbeitet und System- samt Statuslisten abgeglichen. Das alles bedeutet viel ehrenamtliche Arbeit und damit auch Verzicht auf Freizeit, was von den Familien akzeptiert werden muss und erfreulicher Weise akzeptiert wird.

Auf was freut sich Thomas Rübekeil mit Blick aufs nächste Wochenende am meisten?

Auf eine unfall- und verletzungsfreie Veranstaltung, die reibungslos läuft. Aber auch darauf, dass die Sportler natürlich mit entsprechendem Ehrgeiz, gepaart mit lockerem Spaß, an den Start gehen und dabei jeder sein persönliches Ziel erreicht. Wenn dann noch das Wetter mitspielt, bin ich mehr als zufrieden.

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