Offene Tuberkulose bei Schulkind entdeckt

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Ein Tuberkulose-Fall
Ein Arzt zeigt einen Tuberkulose-Fall anhand eines Röntgenbildes in seinem Büro im Tuberkulosezentrum. (Foto: Gregor Fischer/Archiv / DPA)
Schwäbische Zeitung

Bei einem in Konstanz wohnhaften Schulkind ist eine offene Lungentuberkulose festgestellt worden. Das Gesundheitsamt des Landkreises ermittelt und kontaktiert derzeit engere Kontaktpersonen, um diese im Anschluss auf eine mögliche Ansteckung hin zu untersuchen und eine Weiterverbreitung der Tuberkulose zu verhindern. Infrage kommen vor allem nahe Angehörige, Freunde und Mitschüler.

Wie das Landratsamt Konstanz mitteilt, wird die Lungentuberkulose durch Bakterien ausgelöst und durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Die Ansteckungsfähigkeit des Erregers ist im Vergleich zu der einer Grippe aber deutlich geringer. Ob es letztlich zu einer Ansteckung kommt, hängt unter anderem davon ab, wie lange und intensiv ein Kontakt mit der erkrankten Person stattgefunden hat. Gefährdet sind die Personen, die einen längeren Zeitraum zusammen mit dem Erkrankten in einem Raum verbracht haben. Eine Übertragung des Erregers durch gelegentliche Kontakte oder Kontakte im Freien findet in der Regel nicht statt.

 

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