Kehlen überrascht Allgäuer

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Alle auf einen: SVK-Torjäger Johannes Beier (Mitte, vorne) wird nach dem Siegtreffer von seinen Mitspielern eingefangen.
Alle auf einen: SVK-Torjäger Johannes Beier (Mitte, vorne) wird nach dem Siegtreffer von seinen Mitspielern eingefangen. (Foto: Niklas Kesenheimer)
Schwäbische Zeitung

Mit dem 1:0-Sieg gegen den Tabellenzweiten der Fußball-Landesliga, FV Weiler – die Gäste waren im Jahr 2018 das punktbeste Landesligateam – hat der SV Kehlen überrascht und rehabilitierte sich für die Niederlagen der Vorwochen. Das Tor des Tages machte Johannes Beier (64.), der eine Freistoßflanke von Maxi Rieber einköpfte.

In dem temporeichen und flotten Spiel am Samstagnachmittag waren beide Mannschaften von Beginn an offensiv ausgerichtet und kamen früh zu Chancen. Johannes Beier scheiterte im Alleingang an FVW-Torhüter Andreas Hane (6.), die größere Zahl der Möglichkeiten war aber im ersten Abschnitt aufseiten der Gäste. Dominic Snelinski lupfte den Ball am leeren Tor vorbei (5.), nach 16 Minuten landete der Ball am Pfosten des Kehlener Tores. Zudem hatte der SVK unmittelbar vor dem Pausenpfiff noch mehrere Schrecksekunden zu überstehen. Zur Pause blieb es jedoch im torlosen Zwischenstand.

Gastgeber macht Druck

Deutlich verbessert kam Kehlen aus der Kabine – und markierte in der 64. Minute den einzigen Treffer des Tages. Dieses Tor verlieh dem SVK weiter an Sicherheit und Spielfreude. Die Folge waren gute Möglichkeiten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Johannes Beier (73., 74.) und David Bernhard (80.) konnten sie jedoch nicht verwerten, sodass Kehlen bis zum Schlusspfiff um den knappen Sieg bangen musste. Entsprechend erleichtert war SVK-Coach Michael Steinmaßl: „Aufgrund unserer Steigerung in der zweiten Hälfte haben wir uns den Sieg verdient. Diese drei Punkte heute sind für uns sehr wichtig.“ Kehlen verbessert sich durch den ersten Sieg im Jahr 2018 in der Tabelle auf Rang sieben. „Wir sind nie so richtig ins Spielen gekommen. Der Wille war da, ber der Gegner wollte den Sieg. Für uns ist das kein Beinbruch. Man konnte nicht davon ausgehen, dass wir bis zum letzten Spieltag ungeschlagen bleiben“, so Weilers Trainer Jürgen Kopfsguter.

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