Schützenverein ist „eine Bereicherung für Immenstaad“

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Bürgermeisterstellvertreter Edwin Brügel (von links): lobt die Arbeit von Sabine Behringer (Kassiererin), Klaus Hoffmann (Vorsit
Bürgermeisterstellvertreter Edwin Brügel (von links): lobt die Arbeit von Sabine Behringer (Kassiererin), Klaus Hoffmann (Vorsitzender), Michaela Raither (Jugendwartin) und Astrid Hoffmann (Schriftführerin). (Foto: hke)

Der Schießstandumbau hat den Schützenverein Montfort viel Zeit und Geld gekostet. Dennoch ist er schon fast verkraftet, wie Vorsitzender Klaus Hoffmann bei der Hauptversammlung verkündete. „Die Renovierung ist besser gelaufen als erwartet“, sagte er und dankte den Helfern, die gemeinsam 233 Stunden an Eigenleistung beim Umbau erbracht hatten.

Neben vier neuen Anlagen wurde der Stand in der Linzgauhalle bereits für die letzten beiden, neuen Anlagen vorbereitet. Der Zeitpunkt ihres Umbaus ist noch offen. Stand und Vereinslokal sind außerdem komplett gestrichen und geputzt worden. Der Verein verfügt jetzt über neue Schießtische und neue stabile Auflageböcke.

Durch einen Spendenaufruf konnten rund 2800 Euro eingenommen werden. „Das war mehr, als wir erwartet haben“, so Hoffmann. Früher als erwartet sei auch der Zuschuss des Badischen Sportbundes eingetroffen. Der Schützenverein ist damit der einzige Verein im südbadischen Schützenbund, der in der Region eine elektronische Anlage betreibt. Auch die Leistungen der Aktiven sind beachtlich, wie der Bericht des Schießwarts Manfred Kessler dokumentiert. Sogar einen Vize-Landesmeister gibt es: Hubert Kuffner im Luftpistolenschießen.

Auch bei den Kreismeisterschaften belegen die Senioren Elmar Stoll, Klaus Hoffmann, Astrid Hoffmann, Thomas Herr, Wolfgang Schröder und Manfred Kessler regelmäßig vordere Plätze.

Beim Jedermannschießen für die Seegemeinde gab es mit 38 Mannschaften eine so hohe Beteiligung wie seit zwölf Jahren nicht mehr.

Der Schützenverein Montfort hat derzeit 80 Mitglieder. Fünf neue Mitglieder hat der Verein im vergangenen Jahr aufgenommen, davon vier Kinder und Jugendliche. Michaela Raither kümmert sich seit vielen Jahren um den Nachwuchs, derzeit fünf Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren.

Kassiererin Sabine Behringer berichtete trotz der hohen Investitionen über schwarze Zahlen. Die Kassenprüfer Ingeborg Krause-Müller und Thomas Herr hatten keinerlei Beanstandungen.

Brügel lobt „tolle Vereinsarbeit“

Bürgermeisterstellvertreter Edwin Brügel bat die Versammlung um die Entlastung der Vorstandschaft, der einstimmig zugestimmt wurde.

Brügel dankte im Namen der Gemeinde für die „tolle Vereinsarbeit“.

Alle zwei Jahre wählt der Schützenverein den gesamten Vorstand neu. Einstimmig wiedergewählt wurden der Vorsitzende Klaus Hoffmann, Kassenwartin Sabine Behringer, Schriftführerin Astrid Hoffmann, Jugendwartin Michaela Raither und Schießwart Manfred Kessler. Der stellvertretende Vorsitzende Thomas Renner kandidierte aus beruflichen Gründen nicht wieder. Zum Nachfolger wurde einstimmig Christian Arnold gewählt.

Als Kassenprüfer folgt Friedbert Spinner Ingeborg Krause-Müller nach. Auch die Vereinsbeiträge bleiben unverändert niedrig. Es wird auch kein Standbeitrag beim Schießen verlangt.

Bürgermeisterstellvertreter Edwin Brügel lobte den Schützenverein für seine sportlichen Leistungen und gesellschaftlichen Aktivitäten sowie den Einsatz für die neue Schießanlage. „In der Summe ist das beeindruckend und eine Bereicherung für Immenstaad.“

Hoffmann bedankte sich für die Unterstützung und die Zuschüsse der Gemeinde. Der Verein strebe an, bei der Landes- und Deutschen Meisterschaft teilzunehmen.

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