Schülerinnen schnuppern Weltraumluft

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 Viel zu bestaunen gab es für die Teilnehmerinnen beim Girl’ Day bei Airbus in Immenstaad.
Viel zu bestaunen gab es für die Teilnehmerinnen beim Girl’ Day bei Airbus in Immenstaad. (Foto: Airbus)
Schwäbische Zeitung

Beim Girls’ Day hatten Schülerinnen die Gelegenheit, bei Airbus in Friedrichshafen Weltraumluft zu schnuppern und sich für Technik zu begeistern und über Technikberufe zu informieren. Laut einer Pressemitteilung konnten die Teilnehmerinnen neben einer simulierten Marsmission auf den Pfaden von Alexander Gerst wandeln fernab von Schulbuch und Vokabeltest.

Statt Mathe oder Deutsch stand laut Airbus ein Einblick in den Alltag einer Auszubildenden auf dem Stundenplan. Mechatronikerin Desiree Böhm berichtete über die ersten Monate ihrer Ausbildung. Im zweiten Teil des Programmes ging es dann an die praktische Arbeit. Während die Teilnehmerinnen aus der neunten und zehnten Klasse in einem Antennenmessraum am Standort an das ingenieursmäßige Arbeiten herangeführt wurden und erste Testmessungen durchgeführt haben, ging es für die Mädchen aus der sechsten bis achten Klasse auf Marsmission.

In dem von der Airbus Foundation zur Verfügung gestellten „Little Engineer Projekt“ simulierten sie eine Raumfahrtmission. Mit viel Ehrgeiz und Spaß wurden Roboter gebaut und diese dann mit der Ariane auf den Mars gebracht. Erste Programmiererfahrungen sammelten die Mädchen beim Programmieren des Fahrwegs des Roboters. Nur wer genau arbeitete, kam ins nächste „Level“ und konnte ins All abheben.

Von der Simulation in die Realität ging es dann laut Airbus mit dem Vortrag von Jens Levenhagen, der von den Raumfahrtprojekten des Standorts Friedrichshafen berichtete. Gespannt hörten die Schülerinnen von vergangenen Missionen mit Alexander Gerst, von Satelliten und Zukunftsmissionen, wobei Gravitationswellen im All gemessen werden sollen. Zum Schluss gab es für die Teilnehmerinnen eine Werksführung, bei der die jungen Ingenieurinnen des Standorts ihre Arbeit vorstellten. „Es ist krass Satelliten mit eigenen Augen so nah zu sehen“, meinte eine Teilnehmerin.

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