Rekordergebnis für die Immenstaader Sternsinger

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 Die Immenstaader Sternsinger an Dreikönig beim katholischen Abschlussgottesdienst.
Die Immenstaader Sternsinger an Dreikönig beim katholischen Abschlussgottesdienst. (Foto: Heidi Keller)
Heidi Keller

Mit einem Rekordergebnis haben am Dreikönig-Sonntag die Sternsinger ihre diesjährige Aktion beendet. Sie brachten nicht nur den Segen in die Häuser, sondern sammelten dabei Spenden in Höhe von 10 437,81 Euro für die weltweiten Hilfsprojekte des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“.

Nicht nur die Kinder und Jugendlichen sind stolz darauf, erstmals über 10 000 Euro Spenden erhalten zu haben, auch die Eltern und Helfer. Zum ersten Mal waren die Sternsinger dieses Jahr in ökumenischer Kooperation zwischen der katholischen Kirchengemeinde St. Jodokus und der evangelischen Kirchengemeinde unterwegs in der Seegemeinde. Eine Premiere war deshalb auch das Erscheinen der Sternsinger im evangelischen Sonntagsgottesdienst.

„Zum Teil lag das großartige Ergebnis wohl daran, dass noch mehr Kinder mitgemacht haben – es waren zum ersten Mal 32 Kinder in sieben Gruppen unterwegs. Zum Teil hat uns auch der Schneetag geholfen – wir haben vor allem am Samstag mehr Menschen zuhause angetroffen als an einem Wochentag“, mutmaßten die Organisatoren Anja und Markus Bergmann und ihre Helferinnen.

Mit der Organisation der nächsten Aktion wollen die engagierten Eltern beider Kirchengemeinden bereits im März wieder beginnen, damit die Erfahrungen noch präsent sind. „Wir brauchen etwa noch mehr Gewänder in kleineren Größen. Das Nähen und Ausbessern übernehmen seit mehr als zehn Jahren Birgit Schleicher, Sabine Heberle und Alexandra Holz.“

Geld für Kinderheim in Indien

Die gesammelten Spenden kommen nun dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und seinen Projekten für bedürftige Kinder in Peru und weltweit zu Gute. Dabei widmen die hiesigen Sternsinger den Erlös vor allem dem Kinderheim des Pallottiner-Ordens in Indien.

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