Grünes Urgestein an der Spitze

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 Das Team der Immenstaader Grünen bei der Nominierungsversammlung (hinten von links): Tobias Dickreiter, Wolfgang Soellner, Mark
Das Team der Immenstaader Grünen bei der Nominierungsversammlung (hinten von links): Tobias Dickreiter, Wolfgang Soellner, Markus Böhlen, Sven Volk, (vorne) Franziska Breyer, Dirk Woller, Andrea Sinclair, Martin Gommeringer, Sonja Heß und Reinhold Hager. (Foto: Bündnis90/Die Grünen)

Die Mitglieder des Ortsverbandes Immenstaad von Bündnis90/Die Grünen haben 16 Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. Mai nominiert. Damit präsentieren die Grünen eine volle Liste mit Kandidaten, fünf davon sind Frauen, elf Männer.

„Wir sind ausgesprochen zufrieden und begeistert“, sagt Angelika Bauser-Eckstein vom Ortsvorstand der Grünen zum Interesse an der Nominierungsversammlung im Ratskeller in Immenstaad. Während viele Parteien Probleme haben, ihre Listen zu füllen, seien bei den Grünen in Immenstaad am Ende sogar noch zwei Kandidaten übrig geblieben, die es gar nicht auf die Liste schafften. „Wir haben auch neue, engagierte Leute dabei, wir sind optimistisch, was die Kommunalwahl angeht.“ Nur fünf der 16 Kandidatinnen sind jedoch Frauen: „die Frauenquote ist nicht ganz so , wie wir uns das als Grüne wünschen“, sagt Bauser-Eckstein.

Nummer eins auf der Liste ist mit Franziska Breyer „ein grünes Urgestein“, wie Bauser-Eckstein sagt. Von der ersten Stunde habe sie die Grünen in Friedrichshafen unterstützt, die Lehrerin bringe sehr viel Erfahrung mit, neben Bauser-Eckstein und Karl Guter bildet sie mittlerweile auch den Ortsvorstand Immenstaad.

Im Blockwahlverfahren wurden von den Mitgliedern des Ortsverbands weiterhin gewählt auf die Listenplätze zwei bis 16: Markus Böhlen, Sonja Heß, Martin Gomeringer, Andrea Sinclair, Joachim Behnke, Susanne Bumüller, Sven Volk, Dirk Woller, Reinhold Hager, Tobias Dickreiter, Michael Eckstein, Wolfgang Soellner, Rodrigo Otey Marin, Renate Weber und André Witthöft-Mühlmann.

Für den Ortschaftsrat Kippenhausen-Frenkenbach wurden bisher Sonja Heß und Martin Gomeringer nominiert, laut Eckstein-Bauser ist noch eine Nachnominierung vorgesehen. Mit den Kandidaten und den Mitgliedern zusammen werde man auf einer speziellen Veranstaltung die inhaltlichen Schwerpunkte erarbeiten, die dann am Ende in einem Flyer veröffentlicht werden. „Jeder hat auch seine persönlichen Schwerpunkte“, sagt Bauser-Eckstein.

„Auch die Kommunen sind den Klimazielen des pariser Abkommens verpflichtet“, sagt Markus Böhlen vom Kreisvorstand der Grünen und Nummer zwei auf der Immenstaader Liste der Grünen, „wir müssen schauen, wie auch Immenstaad helfen kann, nachhaltiger zu werden und an den Klimaschutzzielen mitzuarbeiten.“ Böhlen würde sich außerdem ein Mobiltätskonzept wünschen für die Seegemeinde und will nachhaltigen Tourismus fördern. So könnte etwa eine Busanbindung an den Bahnhof in Kluftern wieder aktiviert werden. Der ÖPNV und der Fahrradverkehr sollen gefördert werden.

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