Essensgebühren werden pauschaliert

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Wer viel arbeitet, muss auch ordentlich essen – Mit vereinten Kräften haben die Elternvertreter aller fünf Kinderbetreuungseinri
Wer viel arbeitet, muss auch ordentlich essen – Mit vereinten Kräften haben die Elternvertreter aller fünf Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde zusammen mit der Verwaltung eine Lösung gefunden: Damit der Verwaltungsaufwand geringer wird, werden ab Januar die Essensgebühren vereinheitlicht und in allen fünf Kinderbetreuungseinrichtungen pauschal pro Monat berechnet. (Foto: Heidi Keller)
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Die Essensgebühren in den fünf Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde werden erstmals ab Januar einheitlich und pauschal berechnet. Der Gemeinderat hat dem von Verwaltung und Elternvertretern aller Häuser gemeinsam erarbeiteten Verfahren mehrheitlich zugestimmt.

Um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren haben sich die Elternvertreter der fünf kommunalen Kindergärten und -tagesstätten mit der Verwaltung an einen Tisch gesetzt, um zu einer einfacheren und für alle Häuser gleichen Abwicklung zu kommen. Bisher wurden die Essenskosten für jede Familie individuell erfasst und abgerechnet, unter Berücksichtigung der einzelnen Anwesenheits- oder Krankheitstage. Daraus wurden dem Essensanbieter über Kindergartenleitung und Verwaltung die Angaben täglich weitergemeldet und am Monatsende pro Familie ein monatlicher Gebührenbescheid erstellt.

Um den Verwaltungsaufwand im Rathaus, aber auch in den Kindergärten und Tagesstätten, zu verringern, wurde jetzt gemeinsam eine faire und transparente Pauschalierung erarbeitet. Die monatliche Pauschale ist künftig gestaffelt nach der Art der Betreuung, dem Alter der Kinder und der Anzahl der Mittagessen pro Woche, auf der Basis von 3,24 Euro pro Essen. Dabei seien nicht einmal die Hauswirtschaftskräfte für die Essensausgabe und die Küchenausstattung für das Erhitzen der Essen eingerechnet, erklärte der stellvertretende Hauptamtsleiter Michael Müller in der Sitzung des Gemeinderats. Außerdem hätten die Eltern die Möglichkeit, bei Kindern über drei Jahren ein Vesper mitzugeben, an Tagen, an denen die Kinder bereits bis 14 Uhr abgeholt würden. Zudem bleibt der August gebührenfrei.

Außerdem seien bereits zehn Krankheitstage eingerechnet, entsprechend der zehn Tage, die sich Eltern krankschreiben lassen dürfen für Krankheitstage der Kinder. Bürgermeister Johannes Henne dankte den 20 Elternbeiräten für ihre Mitarbeit und versicherte, dass das neue Verfahren im ersten Jahr evaluiert werde. Nach dem mehrheitlichen Beschluss des Gemeinderats wird die Satzung für die Kinderbetreuungsgebühren geändert.

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