Der Narrenbaum der Immenstaader ist gestellt

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 Der Narrenbaum in Immenstaad ist gestellt. Er misst 21 Meter.
Der Narrenbaum in Immenstaad ist gestellt. Er misst 21 Meter. (Foto: hke)
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Der Narrenbaum leuchtet wieder bunt dekoriert vor dem Bürgerhaus. Am Samstagnachmittag fieberten viele Narren rund um die Absperrung mit, bis das Fasnetssymbol erfolgreich in die Senkrechte gebracht war.

Die Fasnet ist wieder los: Prinz Jonas I. und seine Baumsteller-Mannschaft unter Hubert Langenstein haben am Samstag mit Bravour ihre närrische Pflicht erfüllt. Am frühen Morgen ging es in den Wald, um den diesjährigen Baum zu fällen und ihn heil ins Dorf zu bringen. Traditionsgemäß musste Prinz Jonas Hofstetter vom Wald bis zum Obsthof Langenstein hinter dem Baum herlaufen – kein Problem für den Sportler.

Die Garde ist für die bunte Dekoration aus Luftballons und Bändern zuständig. Am Nachmittag zog der Umzug durch das Dorf, mit der Musikkapelle voran und dem Narrenbaum am Zugende.

Viele Anwohner im Zugverlauf laden die Umzugsteilnehmer zum Essen und Trinken in die Höfe ein. Deshalb weiß das Publikum beim Bürgerhaus nie so recht, wann der Umzug mit dem Baum dort ankommen wird.

Dieses Mal dauerte es wieder etwas länger, aber die Narren der Seegemeinde warteten dennoch geduldig am Aufstellplatz.

Mit großem Hallo wurde der Umzug empfangen und die Baumsteller-Mannschaft nach erfolgreicher Arbeit – halb mit Muskelkraft, halb mit PS-Kräften – begeistert beklatscht.

Auch Senior-Narrenbaum-Experte Hermann Langenstein war erleichtert, als der über 21 Meter lange Baum in seiner Halterung gesichert aufrecht stand. „Der Dolden ist dieses Jahr besonders groß. Ich hatte Bedenken, dass sie ihn heil bis zum Bürgerhaus bringen. Heute Morgen habe ich überlegt – das muss etwa der 50. Narrenbaum sein, bei dem ich dabei war“, berichtete der Ehrennarrenvater. „Ich bin noch nicht sicher, ob ich nächstes Jahr in der Frühe im Wald wieder dabei sein kann.“ Beim Gardetanz unter dem Narrenbaum schlug sich Prinz Jonas I. als Tänzer wacker. Das Fest ging anschließend in den umliegenden Wirtschaften und Bars weiter.

Der Vorverkauf für den „Jugendball“ der Hennenschlitter für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren am Samstag, 18. Januar, von 18 bis 22 Uhr im Winzerkeller läuft bereits. Karten gibt es bei Theurich.

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