Bei der „Dorfputzete“ helfen Vereine, Familien und Kinder mit

Lesedauer: 3 Min
Treffpunkt Linzgauhallenparkplatz am Samstagnachmittag: Müll sammeln bei der Dorfputzete bringt unwillkürlich neue Teams und Kon
Treffpunkt Linzgauhallenparkplatz am Samstagnachmittag: Müll sammeln bei der Dorfputzete bringt unwillkürlich neue Teams und Kontakte unter den freiwilligen Helfern. (Foto: hke)

Der Aufruf nach freiwilligen Helfern für die jährliche „Dorfputzete“ im Frühjahr hat gefruchtet: Gut 50 Erwachsene und rund 30 Kinder sind am Samstagnachmittag zum Treffpunkt auf dem Linzgauhallen-Parkplatz in Immenstaad gekommen, um kräftig mit anzufassen.

„Zwei Drittel der Erwachsenen waren angemeldet, ein Drittel kam spontan dazu“, freuten sich Gabriele Rechenberg und Sonja Schley, beide Gärtnerinnen im Bauhof der Gemeinde. Sie hatten dafür gesorgt, dass genügend Eimer, Handschuhe, Müllsäcke und Greifer für die freiwilligen Müllsammler bereitstanden. Sie gaben bunt markierte Lagepläne aus und versuchten auch, spontane Helfer-Gruppen zu bilden. So lernten sich am Samstag auch Immenstaader kennen, die sich sonst wohl nicht begegnet wären.

In 14 Abschnitte war die Fläche der Gemeinde aufgeteilt worden. Am Ende fand sich für jedes Revier ein Sammel-Team. „Das hat am Anfang gar nicht so ausgesehen, dass das dieses Jahr klappt“, räumten die beiden Verantwortlichen ein.

Gemarkung frisch für den Frühling richten

Der Narrenverein aus Kippenhausen, der Windsurfing-Club Immen- staad und der Verein der Familiengärten sind seit vielen Jahren regelmäßig bei der Dorfputzete dabei. Auch viele Familien mit Kindern kommen immer wieder und streifen gemeinsam durch das Gelände, um die Gemarkung frisch für den Frühling zu richten. Das gefällt nicht nur den Einheimischen, sondern auch den Touristen. Mit einer großen Kindergruppe war dieses Jahr erstmals der Förderverein Spielplätze Immenstaad mit von der Partie, der sich 2018 gegründet hat. Eltern und Kinder nahmen sich vor allem die Reinigung der Kinderspielplätze in der Dorfmitte vor.

Zum Dank für die Putzaktion gab es im Anschluss wieder ein Vesper und ein Getränk auf Kosten der Gemeinde im Gasthaus „Adler“. Bürgermeister Johannes Henne dankte den Helfern für ihren selbstlosen Einsatz für die Allgemeinheit.

Am Montag bringt das Bauhof-Personal den gesammelten Müll zu der Deponie in Raderach. Dann wird auch in Kilos oder Tonnen messbar, wieviel Müll im Laufe eines Jahres rücksichtslos in die Landschaft in Immenstaad geworfen wird.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen