24 Einwendungen gegen 24 Wohneinheiten

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Anton Fuchsloch
Redakteur

Mit 24 Einwendungen sieht sich der potenzielle Bauherr im Frickenwäsele 43 konfrontiert. Zwei Mehrfamilienhäuser mit je zwölf Wohnungen will er anstelle des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens (heute Pizzeria Mezza Luna) errichten, wie aus der Bauvoranfrage, die am Montag dem Gemeinderat vorlag, hervorgeht. „Der Bedarf für Wohnungen wäre da, ob wir so viel zulassen wollen, ist die Frage“, sagte Bürgermeister Jürgen Beisswenger. Gemeinderäte aller Fraktionen wiesen die Pläne zurück. Martin Frank (CDU) fand, dass der Antragsteller hier viel zu hoch gepokert hat. Auch Edwin Brügel (FWI) findet die Zahl der Wohneinheiten überzogen. Die Bebauung sollte sich am Gebietscharakter orientieren, so Brügel. Martin Gomeringer (Grüne) will hier überhaupt keinen Neubau sehen. Es handle sich um das letzte landwirtschaftliche Gebäude in der Straße, und deshalb sei es wert, erhalten zu werden. Weil mit der ehemaligen Eigentümerin vor zwölf Jahren ein städtebaulicher Vertrag geschlossen wurde, wobei man davon ausging, dass das Gebäude erhalten bleibt, muss dieser jetzt geändert werden. Mit einer Gegenstimme gab der Gemeinderat dem Antrag statt und erwartet eine neue, wesentlich reduzierte Planung.

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