Tag der Gastronomie kommt gut an

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Professionelle Erklärungen gibt es zu den feinen Tröpfchen des Winzervereins Hagnau durch die Mitarbeiter.
Professionelle Erklärungen gibt es zu den feinen Tröpfchen des Winzervereins Hagnau durch die Mitarbeiter.
Claudia Paul

Hagnau - Der jährliche Tag der Gastronomie und des Handels ist in Hagnau wieder einmal auf regen Anklang gestoßen. Kunden aus der ganzen Region haben sich beim Winzerverein getroffen, um die edlen Tropfen zu verkosten. Beim Rundgang durch die Weinkeller und der Winzerhalle und einem Abstecher an den See erfuhren die Kunden allerlei Wissenswertes rund um den Wein.

Kellermeister Jochen Sahler und sein Stellvertreter Achim Schien informierten über den An- und Ausbau der leckeren Tröpfchen. Unter den gestrengen Augen von Pfarrer Heinrich Hansjakob begann der Rundgang, bevor es in die Tiefen des Weinkellers hinabging. „60 Familien bewirtschaften 160 Hektar Rebfläche“, sagte Achim Schien. Für Eindruck sorgten die riesigen Holzfässer im Weinkeller, von denen der Winzerverein zu jedem 25-jährigen Bestehen ein neues anschafft. „Ein Edelstahl-Fass ist billiger in der Anschaffung und leichter zu reinigen“, erklärte Achim Schien. Der heutige Weißwein zum Beispiel verliere im Holzfaß seine Kohlensäure und somit seine Frische.

„Wir können nur produzieren, was die Natur uns schenkt“, sagte Schien. Heutzutage würde großen Wert auf die Bodenbearbeitung in den Weinbergen gelegt, was vor 20 Jahren noch ganz anders gewesen sei. „In der Annahmehalle können wir fünf Sorten Trauben gleichzeitig pressen“, so Schien. Trotzdem werde darauf geachtet, pro Tag nur eine Traubensorte zu pressen, höchstens aber zwei oder drei gleichzeitig.

„Ich will mein Wissen auffrischen“, erklärte Layette Weißhaar ihre Teilnahme am Gastronomietag. Auch die Verköstigung sei sehr spannend, da so den Gästen besser vermitteln werden könne, was man verkaufe. „Achim Schien macht das sehr interessant und verständlich“, so die Bilanz der Meersburgerin.

Neu in Hagnau ist Heike Stichnote, die in der hiesigen Gastronomie tätig wird. „Ich arbeite seit 16 Jahren in der Gastronomie“, sagte die gebürtige Bonnerin, die die letzten zwei Jahre in Münster tätig war. Der Roséwein sei sehr gut, wobei sie eher die süßen Weine bevorzuge.

„Im Weinkeller schmecken die Weine anders“, findet Stichnote. Thomas Pfisterer erläuterte im Anschluß den Anbau von Bio-Weinen, die ebenfalls verköstigt werden konnten.

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