277 Läufer gehen an den Start

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Claudia Paul

Der zweite Seelauf hat am Samstag viele Läufer und Zuschauer aller Altersklassen in den Uferpark gelockt. Schweißtreibende Temperaturen hat die Teilnehmer nicht davon abgehalten, sich auf den aussichtsreichen Weg zu machen.

37 Bambinis und 48 Schüler starteten im Vorfeld des Hauptlaufs auf ihrem Weg durch den Park, wo nach jeder Runde ein Stempel für die Laufkarte ergattert wurde. „Die Kinder sammeln Geld für den guten Zweck“, sagte Moderator Dominik Merk, der mit flotten Tönen und launigen Sprüchen für beste Stimmung sorgte. Die Einnahmen aus den Kinderläufen würden der Dennis-Kayser-Stiftung gespendet. „Die Bambini laufen 200 Meter, die Schüler 300 Meter pro Runde“, sagte Carolin Karrer von der Tourist-Information.

Tipps von erfahrenen Läufern

ährend die Bambini stolze 238 Runden verbuchen konnten, brachten es die Schüler auf insgesamt unglaubliche 376 Runden. Im Vorfeld gab es eine Aufwärm- und Mitmachrunde mit Fitnesstrainerin Tanja Anger, bei der alle Läufer begeisterten Einsatz zeigten. Letzte wertvolle Theorie-Hinweise gab es von Harald Sewcz, selbst jahrelang ein erfahrener Läufer und seit vielen Jahren der Organisator des Fischbacher Marathons.

„Es macht uns viel Spaß“, sagten die fleißigen Helfer Felix und Magnus, die mit Freunden die Läufer mit Wasser und Bananenstückchen versorgten. Der Fanfarenzug Hagnau übernahm die Verköstigung mit Getränken und Leckereien vom Grill, die Dennis-Kayser-Stiftung lockte mit Kartoffelspießen und die Grundschul-Eltern mit Kaffee und Kuchen. Tatkräftig unterstützten auch zahlreiche ehrenamtliche Helfer den Seelauf.

„Hier ist richtig was los“, sagte eine Touristin aus dem Hannoveraner Raum und freute sich. Extra für den Lauf ist eine Gruppe aus Varese in Italien angereist. „Ich habe 1990 in Immenstaad gearbeitet“, sagte Alessandro Caruso. Seither komme er immer noch gerne und oft in die Bodenseeregion. „Mit den Italienern ist der TuS Immenstaad seit 27 Jahren befreundet“, sagte Karl Jäger von der Leichtathletik-Abteilung. Im jährlichen Wechsel besuche man sich gegenseitig und nehme an Lauf-Events teil. Und dann ging es endlich los und die Läufer begaben sich auf die Strecke durch die Hagnauer Weinberge und Wälder, immer mit Blick auf die Alpen und den Bodensee. Die Hauptläufe mit fünf und zehn Kilometern Laufen und Nordic Walking und die Halbmarathon-Strecke zogen viele erfahrene Läufer an, wie man sowohl an der Ausrüstung und der körperlichen Fitness unschwer erkennen konnte. „Wir haben heute noch viele Nachmeldungen erhalten“, sagte Carolin Karrer von der Tourist-Information.

Die Zuschauer machten es sich derweil im Schatten im Park und am Minigolf bequem und genossen die Volksfest-Atmosphäre, bis die ersten Läufer in das Ziel einliefen und frenetisch bejubelt wurden.

Für alle Läufer gab es zur Belohnung einen Secco, wahlweise mit oder ohne Alkohol, und ganz viel Wasser, gerne auch mal als kalte Dusche über den erhitzten Kopf. „Es war eine sehr schöne Strecke“, sagte Martin aus Ravensburg, der zum ersten Mal in Hagnau an den Start ging.

Eine Online-Galerie mit Bildern vom Hagnauer Seelauf gibt es im Internet unter

www.schwaebische.de/

hgseelauf17

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