Zwei SFZ-Teams aus Friedrichshafen starten beim German Robo-Cup

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Friedrichshafener Robotics-Nachwuchs: Anton Jahnel, Silas Braunger, Felix Manz, Nico Wagner, Alexander Zysk, David Harter, Jonas
Friedrichshafener Robotics-Nachwuchs: Anton Jahnel, Silas Braunger, Felix Manz, Nico Wagner, Alexander Zysk, David Harter, Jonas Dangel, Louis Trompa, Jim Sturm (hinten), Carlo Kübler, Fabio Hornikel, Elisa Rudolf und Felix Ackermann. (Foto: sfz)
Schwäbische Zeitung

Beim diesjährigen Robo-Cup-Regionalwettbewerb in Vöhringen haben sich sechs Schüler des Schülerforschungszentrums (SFZ) Friedrichshafen in zwei Teams für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die Robo-Cup German Open finden Anfang Mai in Magdeburg statt. Insgesamt waren drei Teams des SFZ-Standorts angetreten, teilt das Schülerforschungszentrum mit.

In der Kategorie Rescue Line, bei der die von den Jugendlichen konstruierten Roboter einen Parcours mit Hindernissen völlig autonom bewältigen müssen, sicherten sich Elisa Rudolf, Felix Ackermann und Fabio Hornikel (alle Graf-Zeppelin-Gymnasium) unter dem Teamnamen „Wir überlegen noch“ mit ihrem vierten Platz die Teilnahme am Bundesfinale.

Silas Braunger, Anton Jahnel, Alexander Zysk (Karl-Maybach-Gymnasium) und David Harter, Felix Manz und Jim Sturm (Graf-Zeppelin-Gymnasium) erreichten als Team „SFZ-FN1“ den dritten Platz in der Kategorie „Onstage“, bei der mithilfe der programmierten Roboter eine Bühnengeschichte erzählt wird. Sie punkteten bei der technischen Demonstration und im technischen Interview. Auch für sie geht es nun weiter zur deutschen Meisterschaft.

Ein weiteres Team des Häfler Schülerforschungszentrums verpasste die Qualifikation knapp mit einem fünften Platz. Jonas Dangel, Ansgar Jaenichen, Carlo Kübler, Louis Trompa und Nico Wagner (alle Graf-Zeppelin-Gymnasium) waren ebenfalls in der Kategorie Onstage angetreten.

Aus dem gesamten SFZ-Netzwerk sind in diesem Jahr 79 Schüler in insgesamt 33 Teams bei den Vorentscheiden des Robo-Cup in Vöhringen und Mannheim angetreten. 31 Schüler in zehn Teams haben sich dabei für das Bundesfinale qualifiziert.

Deutschlandweit nehmen jedes Jahr rund 2000 junge Menschen bis 19 Jahre an acht Regionalturnieren des Robo-Cup Junior teil. Sie treten dabei mit selbst konstruierten und programmierten Robotern in den Ligen Onstage, Rescue und Soccer an. Die besten qualifizieren sich dabei für die deutsche Meisterschaft. Rund 600 Teilnehmer werden Anfang Mai in Magdeburg um die Meisterschaftstitel in den verschiedenen Ligen kämpfen und versuchen, sich für die Europaebene des Wettbewerbs sowie das Weltfinale zu qualifizieren.

Für das Schülerforschungszentrum (SFZ) Südwürttemberg wäre eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft keine Premiere. Im Jahr 2016 haben zwei SFZ-Schüler bei der RoboCup-WM in Leipzig als jüngste Teilnehmer ihrer Liga einen sehr guten fünften Platz belegt, wie das SFZ schreibt. In diesem Jahr ginge es nach Sydney. „Sollte das passieren, brauchen wir spätestens dann einen Partner, der die Teilnahme der Schüler sponsert“, sagt Marketingleiterin Konstanze Nickolaus. „Wenn Schülerinnen und Schüler teilweise jahrelang in ihrer Freizeit arbeiten um solche Leistungen zu vollbringen, dann darf ihre Teilnahme an einem internationalen Turnier nicht an den Kosten scheitern. Am SFZ ist die Nachwuchsförderung komplett kostenlos und soll es auch bleiben.“

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