Zwei Mini-Segelboote für den Wassersportverein

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 Die Teilnehmer und Organisatoren freuten sich über die gelungene Segelwoche.
Die Teilnehmer und Organisatoren freuten sich über die gelungene Segelwoche. (Foto: Lichtinger)
Kirsten Lichtinger

„Damit soll das Segeln für Jugendliche mit Handicap intensiviert werden“: Am Donnerstagnachmittag hat Wolfgang Schmid von der Esslinger Stiftung für behinderte Menschen (FIDS) zwei Mini-Segelboote an den Wassersportverein Fischbach (WSV) übergeben.

Seit über zehn Jahren veranstaltet der Wassersportverein Fischbach (WSV) zusammen mit der Stiftung eine Segelwoche auf dem Bodensee. Dieses Jahr nahmen sieben Schülerinnen und Schüler der Friedrichshafener Tannenhagschule und der Immenstaader „Schule am See“ teil. Horst Böck, ehemaliger Präsident des WSV, freute sich außerdem über die großzügige finanzielle Förderung der Stadt Friedrichshafen für das Projekt „Segeln mit Behinderten“.

Oberbürgermeister Andreas Brand lobte die Organisatoren des Projekts. „Es ist toll, was Sie hier leisten, setzen Sie das bitte fort“, appellierte er an die Verantwortlichen. Das Komitee für die Förderung bürgerschaftlichen Engagements habe das therapeutische Segeln als vorbildlich und ausgesprochen wertvoll bezeichnet. Der Vorsitzende des WSV Thomas Münzer freute sich über eine tolle Segelwoche mit den jungen Menschen. „Wir versuchen, den Begriff Inklusion mit Leben zu füllen“, beschrieb er das Ziel. „Am meisten Spaß macht es, mit dem Motorboot auf den See zu fahren“, erklärte die 19-jährige Juliane, eine Schülerin der Tannenhag-Schule. „Beim nächsten Mal bin ich wieder mit dabei“, ergänzte der junge Ataberk, der bereits zum zweiten Mal bei der Segelwoche mitmachte. Die Betreuerin Angela Specht hatte sich für diese Woche extra Urlaub genommen. „Wenn den Teilnehmern etwa gelingt, freuen sie sich riesig“, sagte sie. Für viele sei es eine Mutprobe, aufs Boot zu gehen. „Es ist einfach eine schöne Aufgabe“, zog sie eine positive Bilanz.

Neue Stelle in Aussicht

Wolfgang Schmid erläuterte die weitere Strategie: „Die Ampeln für eine Stelle des Bundesfreiwilligendienstes sind auf Grün geschaltet“, kündigte er an. Damit soll der WSV bei seiner Arbeit mit den Jugendlichen unterstützt werden. Er bedankte sich bei allen Verantwortlichen, aber besonders bei Horst Böck, dessen Engagement als eine Voraussetzung für den Erfolg des Projekts gewürdigt wurde.

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