Kulinarische Vielfalt: Die ZF-Studenten Betharie Cendera Arrahmani (Indonesien), Athul Mohan (Indien) und Sebastian Glas (Deutsc
Kulinarische Vielfalt: Die ZF-Studenten Betharie Cendera Arrahmani (Indonesien), Athul Mohan (Indien) und Sebastian Glas (Deutschland) präsentieren Gerichte aus ihrer Heimat. (Foto: ZF Friedrichshafen AG)
Schwäbische Zeitung

281 Praktikanten und Graduanden sind derzeit an den ZF-Standorten Friedrichshafen und Kressbronn beschäftigt – und mehr als jeder Vierte von ihnen stammt aus dem Ausland. Die Rekordmarke von 78 „Internationals“ unterstreicht laut Pressemitteilung der ZF die zunehmende Globalisierung und Diversifizierung des Technologiekonzerns. Vor allem aus Indien und China kommen immer mehr Gaststudenten an den See.

Entsprechend vielfältig waren die Speisen, mit denen sich die ZF-Studenten beim „Kulinarischen Abend“ im Kanu-Club am Seemooser Horn gegenseitig bewirteten. Die Idee: Jeder Gaststudent vertritt sein Heimatland mit einem typischen Gericht, die Deutschen servieren regionale Spezialitäten oder versuchen sich selbst an internationaler Küche. Dieses Mal kamen unter anderem Hähnchen-Satay-Spieße aus Indonesien, original spanische Tortillas und Farofas, ein in Brasilien beliebtes Gericht aus geröstetem Maniokmehl, auf den Tisch.

Der „Kulinarische Abend“ ist Teil des Programms „Students@ZF“, das von Studenten für Studenten organisiert wird. Pro Semester bilden sich vier Teams, die vor allem den Internationals ihren Start erleichtern sollen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Dazu gehört die Begleitung bei Behördengängen genauso wie die Organisation von Events und Ausflügen. „Die Resonanz ist enorm“, freut sich Ellen Schinacher, die sich in ihrem Praktikum ganz diesem Programm widmet, zusammen mit der Verantwortlichen Cornelia Pfaff.

„Der Austausch hat mir vor allem am Anfang geholfen, die Furcht vor kulturellen Hürden abzulegen“, berichtet der 23-jährige David Farrell, der am Trinity College in Dublin Ingenieurwissenschaften studiert. „Man hat das Gefühl, Teil einer Community zu sein“, ergänzt sein Kommilitone Eoin Oude Essink. Nach der Rückkehr nach Irland stehen im August Bewerbungsgespräche für die Aufnahme in das Traineeprogramm von ZF an.

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