ZF setzt auf Digitalisierung der Ausbildung

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 Ab sofort können sich Interessierte bei ZF für einen Ausbildungsplatz bewerben.
Ab sofort können sich Interessierte bei ZF für einen Ausbildungsplatz bewerben. (Foto: ZF)
Schwäbische Zeitung

Das Azubi-Bewerberportal von ZF ist geöffnet: Ab sofort können sich alle Interessierten auf insgesamt 121 Ausbildungs- und DH-Studienplätze am Standort Friedrichshafen bewerben.

„ZF befindet sich in einem umfassenden Transformationsprozess, und die daraus resultierenden Anforderungen bilden sich auch in unseren Inhalten und Methoden ab“, sagt Stefan Haas, Ausbildungsleiter am Standort. Bewerber profitieren dabei bereits von einem neuen Werkzeug: Unter www.ausbildungsfinder.zf.com erhalten sie mit Hilfe eines Online-Fragebogens eine Übersicht über die Berufsbilder, die zu ihren Interessen passen, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Auch der Ausbildungsalltag wird immer digitaler. So ist der Umgang mit dem 3D-Druck in den Berufsgruppen Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker und Industriemechanikern bei ZF schon länger Bestandteil der Ausbildung. Neu hinzu kommen die Zusammenarbeit mit Robotern und ein Trainingstool, das Augmented Reality einsetzt, sowie die digitalisierte Instandhaltung. Bislang protokollierten die Technik-Azubis den Zustand der knapp 100 Fertigungsmaschinen im Ausbildungszentrum auf „händisch“ auszufüllenden Listen. Die neue Lösung mit Tablets verbessert den Prozess und spart zudem einige tausend Seiten Papier pro Jahr ein.

Auf dem Stundenplan von DH-Studierenden und zum Teil auch der kaufmännischen Auzubis steht ein Workshop zum „Design Thinking“, einer Kreativtechnik, die in vielen Arbeitsumgebungen immer mehr Einzug hält. Zudem werden über Learning Apps Lerninhalte multimedial und spielerisch aufbereitet.

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