Wer anderen etwas Gutes tut: Zehn Wohltäter sind zum Dank für ihre guten Taten mit einem Zeppelinflug belohnt worden. Menschen
Wer anderen etwas Gutes tut: Zehn Wohltäter sind zum Dank für ihre guten Taten mit einem Zeppelinflug belohnt worden. Menschen aus ihrem Umfeld hatten sie für den Charity-Flug vorgeschlagen. (Foto: Sandra Philipp)

Fast geräuschlos gleitet der Zeppelin durch die Luft. Durch große Panoramafenster genießen zehn Wohltäter den fantastischen Ausblick auf Berge, Wälder, Wiesen, die Bodenseeregion und natürlich den See selbst. Die einen stehen staunend in der Fahrgastkabine, andere wiederum kosten beseelt den besonderen Moment aus.

Und eines haben alle Gäste dieses besonderen Zeppelinflugs gemeinsam: Sie genießen das Dankeschön, das Freunde, Familie oder Weggefährten ihnen zukommen lassen. Eine Aktion die die Deutsche Zeppelin-Reederei (DZR) und die „Schwäbische Zeitung“ bereits zum fünften Mal gemeinsam ermöglicht haben.

Zu Weihnachten hatten wir Leser der „Schwäbischen Zeitung“ aufgefordert, uns Menschen zu nennen, die ein Dankeschön in Form eines Zeppelinflugs verdient haben. Die Aktion „Danke sagen und Freude schenken“ richtet sich an diejenigen, die nicht im Rampenlicht stehen. An diejenigen, die sich im Stillen für die Menschen in ihrer Umgebung einsetzen und so einen wichtigen Beitrag zu einem guten, menschenfreundlichen Klima in unserer Gesellschaft leisten.

Aus zahlreichen Einsendungen hat eine Jury zehn Männer und Frauen ausgesucht. Sie stehen beispielhaft für diejenigen, die sich ihrer Mitmenschen annehmen. Die ihre Zeit und Kraft für Angehörige, Nachbarn, kranke und hilfsbedürftige Menschen einsetzen. Jeder von ihnen hat den Zeppelin schon viele Male gesehen und sich gefragt, wie es wäre, mitzufliegen. Ein Traum, den sich wenige leisten, denn der Zeppelin ist kein Billigflieger.

Vor wenigen Tagen war es dann so weit. Wind und Wetter passten und so konnte der Charity-Flug starten. Nach dem Check-in begrüßte Marina Kreidler von der Zeppelin-Reederei die Gewinner und ihre Begleitpersonen im Foyer der Reederei und hatte eine Überraschung im Gepäck. Da ein Platz noch frei war, ließ sie ihn unter den Begleitpersonen verlosen. Ein Kleinbus bringt die Passagiere zum Startplatz. Um den Zeppelin im Gleichgewicht zu halten, heißt es im Wechsel einsteigen: zwei raus – zwei rein.

Sobald alle Passagiere an Bord und angeschnallt sind, kann es losgehen. Zügig gewinnt das Luftschiff an Höhe, schwebt sanft über Hirschlatt, Ailingen, Kluftern und nimmt Kurs Richtung Immenstaad. Über Schloss Hersberg vollführt der Zeppelin nach 15 Minuten Flugzeit eine Kehrtwende. Am Ufer entlang, an dem der Bodensee mit wunderschönem Farbenspiel verzaubert, geht es zurück nach Friedrichshafen.

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