Zahlenliebhaber und Verkaufstalente gesucht

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 Daniel Winder (mitte links) und Ausbildungsleiterin Melanie Bonina (mitte rechts) führten die Jugendlichen durch die verschiede
Daniel Winder (mitte links) und Ausbildungsleiterin Melanie Bonina (mitte rechts) führten die Jugendlichen durch die verschiedenen Arbeitsbereiche der Sparkasse Bodensee. (Foto: Vivien Götz)
Vivien Götz

Zehn Jugendliche haben am Mittwoch die Gelegenheit genutzt und einen Blick hinter die Kulissen der Sparkasse Bodensee geworfen. Im Rahmen der Aktion „wissen was geht!“ können Jugendliche während der Sommerferien verschiedene Unternehmen aus der Region kennenlernen, darunter auch die Sparkasse Bodensee.

Ausbildungsleiterin Melanie Bonina und Daniel Winder, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, erklärten den Jugendlichen zunächst, wie die Ausbildung bei der Sparkasse grundsätzlich aufgebaut ist. Eingestellt werden jedes Jahr rund 20 Auszubildende und zwei Studierende der Dualen Hochschule Ravensburg. Gehalt, Urlaubstage, Arbeitszeiten – gleich zu Beginn wurde über die harten Fakten gesprochen.

Bei der anschließenden Führung durch die Hauptgeschäftsstelle in der Charlottenstraße bekamen die Jugendlichen nicht nur einen Überblick über das Haus, sondern konnten sich auch ein Bild von den verschiedenen Geschäftsbereichen der Sparkasse Bodensee machen. Erste Station war die Kommunikationsabteilung. Martin Brauer erklärte den Jugendlichen die „Livebox“, mit der die Sparkasse Bodensee seit kurzem neue Wege in der Kundenberatung geht. „Wir sind die erste Sparkasse, die mit diesen Liveboxen arbeitet und haben bisher acht Stück in unserem Verbreitungsgebiet aufgestellt“, erzählte Brauer.

Die „Liveboxen“ funktionieren wie digitale Bankschalter. Die Kunden können über einen Bildschirm mit einer Beraterin kommunizieren, die per Videochat zugeschaltet wird. Beinahe alles, was an einem normalen Bankschalter erledigt werden kann, ist auch mit der Livebox möglich. Dank zusätzlichem Bildschirm können Dokumente eingespielt und Verträge unterschrieben werden. Bisher werde das Angebot noch recht zögerlich angenommen, aber das sei bei der Einführung von Geldautomaten nicht anders gewesen, sagt Brauer.

Samuel Hüls, bis vor einem Jahr selbst noch als dualer Student bei der Sparkasse, arbeitet inzwischen in der Firmenkundenberatung. Er ließ die Jugendlichen eine fiktive Firma gründen und spielte mit ihnen so die Aufgaben der Firmenkundenberatung durch.

„Wir würden uns natürlich freuen, einige von euch in den nächsten Jahren wiederzusehen“, sagte Ausbildungsleiterin Melanie Bonina zum Abschluss.

So richtig sicher wo es hingehen soll, waren sich die meisten Jungen und Mädchen aber auch nach dem Termin noch nicht. „Ich will eigentlich eine technische Ausbildung machen, wollte mir das hier aber auch nochmal anschauen“, erzählte Marco, der nach den Sommerferien in die zwölfte Klasse kommt. Im Rahmen von „wissen was geht!“ war er schon bei MTU und will sich auch noch bei Wagner in Markdorf umschauen.

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