Die ZU-Studentin Paula Neuber (rechts) programmiert mit Michelle und ihren Klassenkameradinnen Apps, die miauen und bellen. So l
Die ZU-Studentin Paula Neuber (rechts) programmiert mit Michelle und ihren Klassenkameradinnen Apps, die miauen und bellen. So lernt man spielerisch (Foto: PR)
Schwäbische Zeitung

Studenten der Zeppelin Universität haben sich mit ihrer Initiative „CodeCats“ bei Potzblitz, dem Schüler-Forscher-Programm der Zeppelin-Stiftung, beworben, um Schüler mit Kursunterlagen des Hamburger Sozialunternehmens „App Camps“ für die Welt des Programmierens zu begeistern.

Im Rahmen der Girl’s-Day-Akademie haben die Studenten Paula Neuber und Falk Heger nun die ersten Schritte gemacht,um zusammen mit Lehrern von Häfler Schulen, Schülern des Graf-Zeppelin-Gymnasiums und Schülerinnen der Realschule St. Elisabeth, Programmieren zu lernen.

Sie wollen zeigen, dass Programmieren einerseits gar nicht so schwer und andererseits auch noch unterhaltsam sein kann. Das Hamburger Sozialunternehmen App Camps hat dafür einen Kurs entwickelt, der Grundlagen einfach und schnell vermittelt.

Tatsächlich erinnert die Praxis ein bisschen an die Baukästen, bei denen ein Stück ins andere greift. Am Ende, wenn Alicia, Jasmin und Lisa ihre selbst entwickelte App auf ihrem Smartphone installiert haben, sehen sie, ob es auch so funktioniert wie sie es wollten.

Michelle zieht im Physikraum der Wissenswerkstatt aus einem Verzeichnis einen Button mit Katzenfoto, den passenden Sound, hinter dem sich das Miau verbirgt, das Label, in das der Text für die App eingefügt wird und schließlich einen zweiten Button mit einem Pferdebild.

Bellende Katzen

Wie in einer echten Software-Firma stellt sich der IT-Nachwuchs dann zum „Review“ auf, um sich gegenseitig Ergebnisse zu präsentieren. Es gibt viel Gelächter über miauende Pferde, bellende Katzen oder Liebesgrüße sendende Hunde.

Die Initiative „CodeCats“ setzt mit ihrem Projekt darauf, dass Lehrer und auch Mitarbeiter der Wissenswerkstatt oder des Bildungsträgers bbq als Multiplikatoren ausgebildet werden.

Aber die Studenten arbeiten eben auch direkt mit Schülern zusammen: „Ihr sollt neben dem Spaß auch einen Einblick bekommen, was ein Programmierer macht und wie sein Arbeitsumfeld aussieht,“ sagt Paula Neuber zu den Schülerinnen aus St. Elisabeth.

Und die freuen sich auf die drei Stunden in der Wissenswerkstatt und genießen das Spiel mit den digitalen Bausteinen. Selbst Michelle ist schnell überzeugt und freut sich über ihr miauendes Pferd.

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