Das Verbandsligateam sichert sich in Grafenau einen Punkt für den Klassenerhalt. Hinten stehend v.l.n.r. Tobias Paul, Marc Gerh
Das Verbandsligateam sichert sich in Grafenau einen Punkt für den Klassenerhalt. Hinten stehend v.l.n.r. Tobias Paul, Marc Gerhardt, Jürgen Specker; Knieend: Michael Pieper, Fabian Schmidt und Felix Zöller (Foto: pr)
Schwäbische Zeitung

Mit einem Punkt aus zwei Spielen sind die Verbandsliga-Faustballer des VfB Friedrichshafen am Sonntag in die Rückrunde gestartet. Bei tropischen Temperaturen erkämpfte sich die Mannschaft in Grafenau bei Böblingen ein wichtiges Unentschieden.

Im ersten Spiel gegen den Tabellenzweiten vom NLV Stuttgart-Vaihingen II gab es hingegen eine klare Niederlage. Während die Anfangsphase noch relativ ausgeglichen verlief, riss bald der Faden im Spiel der Häfler. Damit ging erste Durchgang an die Stuttgarter und auch im zweiten Satz konnte der VfB mit dem überlegenen Gegner nicht mithalten. Erst im dritten Satz ging ein Ruck durch die Mannschaft, heißt es in einer Pressemitteilung des VfB. Auf einmal spielten die Häfler wieder mit, konnten die klare 0:3-Niederlage (6:11/4:11/7:11) aber nicht mehr verhindern.

Besser lief es im Duell mit dem drittplatzierten TSV Grafenau. Der VfB präsentierte sich auf jeder Position verbessert. Zwar gingen die ersten beiden Durchgänge verloren, im dritten Satz platzte dann aber der Knoten. Mit einer starken Mannschaftsleistung stemmte man sich gegen die drohende Niederlage und holte den ersten Satzgewinn des Tages. Den Schwung nahmen die Häfler mit in den Entscheidungssatz. Die Abwehr stand extrem sicher und entschärfte sogar einige Großchancen des Gegners. Vor allem Kapitän Fabian Schmidt lief zur Höchstform auf, teilt der VfB mit. Am Ende sicherte sich das Team vom See noch ein verdientes 2:2-Unentschieden (11:13/7:11/11:9/11:7).

Personalnot bei Landesligamannschaft

Glücklos agierte hingegen die Landesligamannschaft in Heuchlingen. Ohne Wechselmöglichkeit und mit ungewohnter Aufstellung wurden die Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden schon vor Spielbeginn stark gedämpft. Vor allem die fehlende Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen ließ den VfB selten einmal ins Spiel kommen. Und so kassierten die Häfler sowohl gegen den SV Oberböhringen (7:11/6:11/8:11), als auch gegen den TV Veringendorf (3:11/9:11/4:11) zwei klare 0:3-Niederlagen. Gegen den Gastgeber TV Heuchlingen II gewann der VfB zumindest einen Satz, am Ende stand aber auch hier eine 1:3-Niederlage(7:11/11:7/7:11/6:11).

Damit ist der VfB in der Landesliga auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht und ist beim Saisonfinale am nächsten Wochenende zum Siegen verdammt. Andernfalls endet für den Aufsteiger das Abenteuer Landesliga nach einer Saison mit dem direkten Wiederabstieg.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen