Werner Wagner und Ludwig Lieb sind Ehrenmitglieder

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Die Vorsitzenden des Philharmonischen Chors Friedrichshafen, Oskar Rapp und Andrea Wesener mit den neuen Ehrenmitgliedern Werner (Foto: Helmut Voith)
Schwäbische Zeitung
Helmut Voith

Mit einer ausführlichen Information über die satzungsgemäßen Aufgaben der Mitgliederversammlung eröffnete der Vorsitzende Oskar Rapp am Freitagabend im Graf-Zeppelin-Haus die 140. Mitgliederversammlung des Philharmonischen Chors Friedrichshafen.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr hob Rapp die beiden erfolgreichen Konzerte in Immenstaad und im Graf-Zeppelin-Haus hervor. 750 Besucher in Immenstaad und 1400 im ausverkauften GZH seien ein sehr gutes Ergebnis gewesen. Es werde dazu beitragen, die Attraktivität und den Bekanntheitsgrad des Chores weiter zu steigern. An neuen Mitsängern ist der Chor sehr interessiert, denn wie zu hören war, verringerte sich die Zahl der aktiven Sängerinnen und Sänger um fünf, und die Zahl der passiven Mitglieder sank von 109 auf 102. Ähnlich wie der Vorsitzende ließ Schriftführerin Claudia Wörner das vergangene Jahr Revue passieren und legte einen Akzent auf die Aktivität beim Weihnachtsmarkt und den Chorausflug nach Innsbruck.

Aus der Sicht des Chorleiters Joachim Trost erfolgte ein dritter Rückblick. Das Jahr sei sehr anstrengend, aber auch sehr ansprechend gewesen. Ihm gehe es darum, auch einmal Werke zu bringen, die etwas abseits des ständig Angebotenen liegen. Selten habe er so ergreifende Rückmeldungen erhalten wie nach dem spätromantischen Oratorium „Le Laudi“, Hermann Suters Vertonung des großen Lobgesangs von Franz von Assisi. Der Chor habe sich dabei sehr gut präsentiert. Insgesamt sei der Zustand des Chores in den zurückliegenden Jahren immer besser geworden, besonderes Lob erhielten die Frauen im Chor. Die Gastsolisten würden sich sehr wohl fühlen und gerne wiederkommen. Trost machte Appetit auf das Motettenkonzert zum Osterfestkreis am 21. April in St. Nikolaus, das auch in St. Dié aufgeführt werde, und auf „Stabat mater“ von Antonin Dvorák am 24. November. Der Chor solle gefördert und gefordert werden, gerade durch Werke, die eine Aussage haben.

Der Bericht des Hauptkassiers Dr. Andreas Treichel ergab, dass trotz leerer Kasse eigentlich ein Überschuss vorhanden sei, was mit Wohlgefallen aufgenommen wurde. Die Kassenprüfer waren voll des Lobes, so dass der anschließenden einstimmigen Entlastung des Vorstands nichts im Wege stand. Die Wahlen bestätigten den Vorsitzenden Oskar Rapp, die stellvertretende Vorsitzende Andrea Wesener und Beisitzer Bernhard Glatthaar in ihren Ämtern. Das Amt des stellvertretenden Hauptkassiers wird nicht mehr besetzt. Zum guten Abschluss wurden Walter Wagner und Ludwig Lieb für ihre mannigfaltigen Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt.

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