Die Stadtverwaltung fordert die Häfler auf, das Laub auf den Gehwegen vor dem eigenen Grundstück wegzukehren.
Die Stadtverwaltung fordert die Häfler auf, das Laub auf den Gehwegen vor dem eigenen Grundstück wegzukehren. (Foto: Sina Schuldt)
Schwäbische Zeitung

Sind Wege stark von Laub bedeckt, besteht Sturzgefahr, weil das Laub auch noch durchnässt und besonders rutschig ist. Wenn jemand stürzt und sich verletzt, kommt schnell die Frage auf, wer das Blätterlaub hätte beseitigen müssen, schreibt die Häfler Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Nach der Räum- und Streupflichtsatzung der Stadt sind die Bürger verpflichtet, Gehwege auf einer Breite von einem Meter von Laub freizukehren. Dies gelte auch in Siedlungsstraßen, die keinen ausgebauten Gehweg haben. In diesen Straßen sind von den Anliegern Gehstreifen am Straßenrand von ebenfalls einem Meter Breite freizuräumen. Dabei spiele es keine Rolle, ob das Laub vom eigenen oder von einem anderen Grundstück stammt. Das Laub darf weder dem Nachbarn vor die Türe noch auf die Straße gekehrt werden. Laub vor Grundstückseinfahrten, Zuwegungen und Gehwegen sollte möglichst auf dem eigenen Grundstück angehäuft werden. Ist dies aus Platzgründen nicht möglich, sollte es entlang der Grundstücksgrenze, bei Gehstreifen am Straßenrand, angesammelt werden. Dies gilt nur, wenn das Laub nicht sofort abtransportiert werden kann. Wer der Verpflichtung nicht nachkomme, könne mit einer Geldbuße belegt werden. Sollte ein Fußgänger oder Radfahrer stürzen, weil der Räumpflicht nicht nachgekommen wurde, haftet der Straßenanlieger persönlich für Unfälle.

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