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Jeder Mensch, auch der erfahrenste, belesene, akribischste Journalist – macht mal Fehler. Das wissen Sie und ich. Mal mehr, mal weniger, mal grobe, mal lächerliche. Während kleine Verwechslungen im Alltag häufig wenig Beachtung finden, sind gedruckte Ausrutscher nachhaltiger. Denn die Fehler von uns Journalisten stehen schwarz auf weiß gedruckt in der Zeitung oder kursieren für gewisse Zeit in diesem Internet.

Im Verlauf unserer Karriere produzieren wir viele Ausrutscher. Manche sorgen für Schmunzler, andere würden uns am liebsten dazu verleiten uns in den Allerwertesten zu beißen und einige sind einfach nur ärgerlich. Immer wieder passieren uns leider einfache Rechtschreibfehler. Auch wenn wir uns in der Redaktion Mühe geben, unsere Seiten gründlich Korrektur zu lesen.

Am Abend unterstützen uns Mitarbeiter, seien es pensionierte Lehrer, Studenten der andere fleißige Menschen, und lesen die fertigen Zeitungsseiten Korrektur. Leider verbessert sich auch mit diesem Einsatz die Fehlerquote nur geringfügig. Denn auch in einem Zeitungshaus verdichtet sich der Arbeitsprozess zusehends. Gleichzeitig belastet die Digitalisierung die Redaktionen und begünstigt mitunter Fehler. So muss eine wichtige Meldung möglichst schnell ins Internet.

Um kleine Missverständnisse, Zahlendreher oder einen falschen Dreh zu korrigieren, gibt es bei uns in der „Schwäbischen Zeitung“ auf der zweiten Lokalseite die Rubrik „So stimmt’s“. Sie bietet uns die Möglichkeit, Korrekturen vorzunehmen und Dinge zu berichtigen. Das „So stimmt’s“ nutzen überdies nicht nur für selbst verursachte Fehler. Auch in der Zulieferung der Informationen passieren den Absendern hin und wieder Fehler, die wir auf diesem Wege berichtigen.

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