Wenn die Konferenz kommt, kommt auch die Kanzlerin

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Andreas Schell, CEO der Rolls-Royce Power Systems AG (zweiter von rechts), nimmt den Förderbescheid über 19 Millionen Euro für d
Andreas Schell, CEO der Rolls-Royce Power Systems AG (zweiter von rechts), nimmt den Förderbescheid über 19 Millionen Euro für das MethQuest-Projekt von Norbert Brackmann (CDU), Mitglied des Bundestages und Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, entgegen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das MethQuest-Projekt, das 32 Millionen Euro kostet. 4,9 Millionen davon fließen zur MTU Friedrichshafen, der Tochter der Rolls-Royce Power Systems AG. Mit dabei die Projektverantwortlichen Michael Hönl (MTU) und Frank Graf (DVGW-Forschungsstelle) (von links). (Foto: Ralf Schäfer)

Eigentlich hatte Norbert Brackmann (CDU), Mitglied des Bundestages und Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, 4,9 Millionen Euro für die MTU Friedrichshafen in der Tasche. Als er er am Freitag damit den Förderbescheid über insgesamt 19 Millionen Euro für ein Verbundprojekt in der MTU Friedrichshafen übergab, versprach er auch, dass die „11. Nationale Maritime Konferenz“ an den Bodensee kommt.

Alle zwei Jahre findet dieser Schifffahrtsgipfel mit der Bundeskanzlerin, zahlreichen Ministern und zahlreichen Vertretern der Schiffsbaubranche statt. Während sich Duisburg um die Ausrichtung des Gipfels bewarb, hatte im vergangenen Jahr der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster die Idee, den Gipfel am Bodensee stattfinden zu lasssen. Auch sein Kollege Lothar Riebsamen (CDU) sah Chancen für Friedrichshafen, zumal über 6000 Arbeitsplätze in der Region von der Branche abhängen.

Die Betriebe seien Vorreiter einer grünen High-Tech-Strategie – auch als Exportschlager, hat Gerster an Norbert Brackmann geschrieben. Und Lothar Riebsamen wies eindrücklich darauf hin, dass im Schiffbau Baden-Württemberg und Bayern die umsatzstärksten Bundesländer sind. Dort werden je 21 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche (54 Milliarden Euro) erwirtschaftet.

Jetzt scheinen die beiden Erfolg zu haben, Brackmann sprach von Ende Mai 2019 als Veranstaltungstermin, zu dem dann die Kanzlerin und rund 800 Vertreter der maritimen Wirtschaftsbranche nach Friedrichshafen kommen könnten.

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