Vortrag über die britischen Luftverkehrspläne der 1920-Jahre

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 Nach dem Ersten Weltkriegs schmiedeten die Briten große Pläne für einen globalen Luftschiffverkehr.
Nach dem Ersten Weltkriegs schmiedeten die Briten große Pläne für einen globalen Luftschiffverkehr. (Foto: Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH)
Schwäbische Zeitung

In der Reihe „Open House“ im Zeppelin Museum findet am Donnerstag, 16. Januar, ab 19 Uhr der Vortrag „ This Airship Business. Britische Luftverkehrspläne der 1920er-Jahre“ statt. Referent ist Jürgen Bleibler, Leiter der Abteilung Zeppelin im Museum. Nach dem Ersten Weltkriegs schmiedeten die Briten große Pläne für einen globalen Luftschiffverkehr. Das Empire hatte seine größte Ausdehnung und umfasste ein Viertel der Weltbevölkerung. Schnellere Verbindungen nach Indien, Südafrika, Singapur, Australien oder Kanada versprachen Fortschritt und die Festigung von politischem und wirtschaftlichem Einfluss, heißte es in der Pressemitteilung. Damit traten die Briten in Konkurrenz zu den Zeppelinen aus Friedrichshafen. Aber ihre ambitionierten Konzepte wurden von der Rivalität zwischen Industrie und Politik, dem Wettbewerb zwischen Luftschiff und Flugzeug und von der Weltwirtschaftskrise behindert.

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