Vorfälle bei Eriskirch, Hagnau und Konstanz

Lesedauer: 4 Min

Zu mehreren Zwischenfällen ist die Wasserschutzpolizei am Wochenende gerufen worden. Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zu
Zu mehreren Zwischenfällen ist die Wasserschutzpolizei am Wochenende gerufen worden. Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang alle Schwimmer und Bootsführer auf eine verantwortungsvolle und umsichtige Verhaltensweise hin. (Foto: Archiv: Hagen Schönherr)
Schwäbische Zeitung

Zu mehreren Zwischenfällen ist die Wasserschutzpolizei am Wochenende gerufen worden. Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang alle Schwimmer und Bootsführer auf eine verantwortungsvolle und umsichtige Verhaltensweise hin.

Zwei Segelboote stoßen zusammen

Am Sonntag, 13.15 Uhr, ist es im Bereich Eriskirch zu einer Kollision zwischen zwei Segelbooten gekommen. Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Schiffsführer sowie zwei Frauen leicht verletzt. Das genaue Ausmaß des Schadens an beiden Booten konnte bis jetzt noch nicht beziffert werden, schreibt die Polizei. Sie schätzt den Schaden auf mehr als 10 000 EUR liegen. Beide Boote konnten aus eigener Kraft den nächsten Hafen anlaufen. Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen ermittelt.

Boot kentert und sinkt 150 Meter tief

Ebenfalls am Sonntag ist der Kantonspolizei Frauenfeld gegen 19.15 Uhr ein gekentertes Motorboot gemeldet worden. Es soll sich rund drei Kilometer vor Hagnau befunden haben. Das Boot war mit vier Menschen besetzt. Sie konnten sich, durch ein in der Nähe befindliches Motorboot, aus der Gefahr bringen, schreibt die Wapo. Beim Versuch, die Schiffsbrüchigen an Bord zu nehmen, lief dieses Boot ebenfalls mit Wasser voll und drohte zu sinken. Deshalb begaben sich die Vier wieder ins Wasser und hielten sich am Bootsrand fest. Durch die anfahrenden Kräfte der Wasserschutzpolizeistationen Überlingen und Konstanz konnten alle Personen gerettet und an Land verbracht werden. Das gesunkene Motorboot soll sich in einer Tiefe von rund 150 Metern befinden. Wie die Polizei schreibt, besteht keine Gefahr für die Umwelt. Über die eventuelle Bergung des Havaristen muss noch entschieden werden.

Panikattacke führt zu Bewusstlosigkeit

Auf Höhe des Pavillions am Konzil Konstanz haben Zeugen am Sonntag, 5.35 Uhr, eine Person im Wasser gemeldet. Wie die Polizei herausfand, wollte sich ein Mann im flachen Wasser abkühlen, rutschte aus und kam mit dem Kopf unter Wasser. Da der Verunglückte nicht schwimmen konnte, geriet er in Panik und verlor das Bewusstsein. Er konnte durch einen weiteren Zeugen aus dem Wasser gezogen werden und vom Notarzt reanimiert werden. Der Verunglückte kam ins Krankenhaus und ist inzwischen wieder wohl auf, schreibt die Polizei.

71-jähriger Schwimmer stirbt

Im Büsinger Strandbad ist ein 71-jähriger Mann verstorben. Der Mann war am Sonntag mit seiner Frau im Wasser, als er beim Schwimmen über gesundheitliche Probleme klagte. Er versuchte daraufhin zum Ufer zurückzuschwimmen. Kurz vor Erreichen des Ufers sackte er zusammen und trieb leblos im Wasser. Seine Frau befand sich in stehtiefem Wasser und konnte ihren Mann ans Ufer bringen. Herbeieilende Passanten halfen der Frau und führten Reanimationsmaßnahmen durch. Durch den alarmierten Rettungsdienst wurde der Tod festgestellt. Ein Arzt bestätigte den Tod.

Die Wasserschutzpolizei weist zudem alle Schwimmer und Bootsführer auf eine verantwortungsvolle und umsichtige Verhaltensweise hin.

Insbesondere die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen für Motorboote wird dringend angemahnt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen